Getagged: U-Bahn

BVG & Co.: Mit den Öffentlichen durch den Wedding

Foto (C) Joseph PlotzkiWer aufs Auto verzichten muss (aus finanziellen Gründen) oder möchte (aus ökologischen Gründen), findet in den meisten Kiezen im Wedding mit Bus, Tram und Bahn ganz gute Alternativen. Wir haben sie alle einmal getestet. Weil wir sie lieben. Manchmal.

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Tram adé, hallo Ersatzverkehr!

Straßenbahn Osloer StrErst traf es nur die Autofahrer, die wegen der Sanierung der Bösebrücke teilweise lange Umwege in Kauf nehmen müssen. Jetzt kommt es auch für Straßenbahnnutzer dicke: bis Juni fährt keine Tram mehr durch den Wedding. Weiterlesen

Unnützes Wedding-Wissen Teil 1

In dieser Serie erfahrt ihr Dinge, mit denen ihr beim Small-Talk über den Wedding und Gesundbrunnen glänzen könnt; Funfacts, die beweisen, dass ihr vom Wedding mehr wisst als das Gerücht, er sei wieder mal „im Kommen“. Eine kleine Auswahl schräger Infos, die man nicht zum Überleben braucht, aber die es dennoch wert sind, erwähnt zu werden… Weiterlesen

Sonntag bis Donnerstag abends kein U-Bahnverkehr auf U 6-Teilstück

U-Bahn-WagenWegen Gleisbauarbeiten wird der U-Bahn-Betrieb auf dem Weddinger Abschnitt der U 6 in der Woche abends unterbrochen und ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Los geht es am Abend des Sonntag, den 7. Februar. Bis Freitag, den 22. April tauscht die BVG zwischen den U-Bahnhöfen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding Gleise aus. Gleichzeitig finden auf dem U-Bahnhof Afrikanische Straße Grundinstandsetzungsarbeiten statt. Weiterlesen

5 Stellen, wo der Wedding echt unterirdisch ist

Bücherreihen in der Bibliothek am Luisenbad. Foto: Hensel

Bibliothek am Luisenbad, Foto: Hensel

Zeitweise war der Ruf unseres Stadtteils so dermaßen im Keller, dass manche Bewohner ihren Wohnort schamhaft verschwiegen oder mit einer diffusen Ortsangabe verschleierten. Über eine besonders gute Reputation verfügt der Wedding in der öffentlichen Meinung nicht.  Ja, geradezu unterirdisch geht es im Wedding zu – wie wir anhand einiger Beispiele zeigen… Weiterlesen

„und bitte!“

Philipp Hardy Lau vom Prime Time Theater

Philipp Hardy Lau. Foto: Felix Rettberg

Im Porträt: Philipp Hardy Lau vom Prime Time Theater an der Müllerstraße.

von Marcel Nakoinz

Berlin. U-Bahnhof Rathaus Steglitz. Eine Million Menschen sind hier jeden Tag unterwegs. In den frühen Stunden dieses Dienstagmorgens verirren sich nur noch wenige Menschen hierher. Die letzten Gruppen von Touristen kommen gerade an oder reisen gerade ab. Ein paar Reinigungskräfte verrichten ihre Arbeit. Ein Bahnangestellter geht in den Feierabend. Die Wellen der ankommenden Fahrgäste werden mit jedem Zug kleiner, bis die See schließlich spiegelglatt ist. Betriebsschluss.

Nur wenigen fällt die kleine Gruppe in einem Seitengang auf, die vor einem der Werbeschaufenster ein reges Treiben veranstaltet. Während Oliver Tautorat, Leiter des Prime Time Theaters, seinen Text einübt, bringen Regisseur Philipp Lau und Tonmann Robert Martin die Plakate des Theaters im Schaufensterkasten an. Alles wachsam beobachtet von den Organisatoren des Werbevideos. Dann beginnen die Dreharbeiten. Wiederholt schallt es „und bitte!“ durch die blitzblank geputzten Kachelhallen des taghell erleuchteten U-Bahnhofs, immer wenn Lau das Zeichen für die Aufnahme gibt. Martin hält derweil die Mikrofonstange lässig geschultert, wie einen Baumstamm, immer darauf bedacht, das Mikro nicht die Aufnahme zerstören zu lassen.  Weiterlesen