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Continental: Ein neues Weddinger Gastro-Lächeln

Das Continental in der Brunnenstraße. Foto: Hensel

Das Continental in der Brunnenstraße. Foto: Hensel

In der von Dönerläden gepflasterten Brunnenstraße kann zur Mittagszeit schon mal die schiere Verzweiflung ausbrechen, sollte es schnell gehen, günstig bleiben, lange satt machen und möglichst kein Fleischbrot sein. Wenn dann etwas Neues dazukommt, ist das meistens schwer zu verheimlichen. Also hatte sich auch bis zu mir rumgesprochen, dass auf der Brunnenstraße, gleich links neben dem Obi ein neues Weddinger Gastro-Lächeln auf gestresste Städter wie mich wartet. Dort in den ehemaligen Supermarkt-Studios eröffnete relativ unscheinbar, ja fast schon enttäuschend unglamourös, das Continental.

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Wild und Wiese: Ungewöhnliches Pop-up-Dinner

Christian Wilke und Markus Bongardt (C) WIld & Wiese

Christian Wilke und Markus Bongardt (C) WIld & Wiese

Kneipen und Restaurants kommen und gehen. Doch manche gastronomischen Erlebnisse sind bewusst vorübergehend: so genannte Pop-up Dinner. Auch im Wedding versuchen zwei junge Männer, ein originelles kulinarisches Konzept umzusetzen. Dafür haben sie sich einen ganz besonderen Ort ausgesucht… Weiterlesen

Futtern neben Muttern

Supperei 1Wer an der oberen Müllerstraße Hunger bekommt, sollte sich im Fahrradladen melden. Der Begriff “Futtern” in Kombination mit Muttern bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Einen Moment heißt es warten, bis der Schraubenschlüssel weggelegt ist und die Hände gewaschen sind, dann geht es in den benachbarten Imbiss. Die zündende Geschäftsidee in diesem Wohngebiet, in dem es aber auch einige Geschäfte, den BVG-Betriebshof und ein Seniorenheim gibt, scheint wohl in der Kombination verschiedener Bedürfnisse zu liegen. Weiterlesen

“Taj Grill”: Das pakistanisch-indische Imbissrestaurant

Taj Grill außen

Taj Grill ist ein Imbissrestaurant an der oberen Müllerstraße

Schnell mal eben indisch-pakistanisch essen, ohne das Brimborium eines richtigen Restaurants? So etwas ist im Wedding noch ungewöhnlich. In Pakistan hingegen, wo die Betreiber des „Taj“, Arif und Qayyum, herkommen, ist es ganz alltäglich, an Straßenküchen oder kleinen Grills zu essen. Es muss im Wedding auch nicht immer Döner, Falafel oder Currywurst sein.
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Die Kolumne: Nun auch noch das!

Pastis Innen 1Kurz vor der Grenze zum unwirtlichen Teil Reinickendorfs befindet sich ein kleines gallisches Dorf namens Centre Français. Mutig stemmt es sich im Norden des Wedding gegen die Trostlosigkeit der Müllerstraße und bemüht sich um Strahlkraft weit übers benachbarte Afrikanische Viertel hinaus. Weiterlesen

“Deichgraf”: Berlin wie es eigentlich ist

Deichgraf„Das Weltall ist unendlich groß. Das entspricht der Größe von unendlich vielen Fußballfeldern.“ (Wolfgang Herrndorf: Diesseits des Van-Allen-Gürtels)

Der Wedding ist, rein physikalisch betrachtet, nicht unendlich groß, aber er bietet eine unendlich erscheinende Vielzahl von Möglichkeiten. Eine Möglichkeit, einen schönen Frühlingstag zu verbringen, ist ein Besuch des „Deichgraf“ am Nordufer. Es gibt einen gemütlichen Biergarten, von dem man den Schiffahrtskanal sehen kann. Auf der anderen Seite des Kanals sind Industrieanlagen, kein Ausflugsdampfer schippert vorbei. Dieser Teil Berlins wurde vom Tourismus bisher verschont und der Gast kann die Ruhe am Wasser genießen. Weiterlesen

“ResOtto”: Mehr als nur Bier und Suppe

Resotto TafelÜber einen Mangel an gastronomischen Angeboten kann sich im Sprengelkiez keiner beschweren. Immer neue Läden probieren immer neue Konzepte aus, doch was für eine Kneipe wünschen sich eigentlich die Kiezbewohner selbst? Vielleicht das “ResOtto”. Dort fühlen sich jedenfalls immer mehr Gäste wohl… Weiterlesen