Getagged: Nettelbeckplatz

Mr. Hoang: Frisch und knackig am Nettelbeckplatz

Wie sich der Kiez rund um den Nettelbeckplatz verändert, lässt sich vielleicht auch an der Art der Restaurants ablesen, die sich dort neu etablieren. Da, wo jahrzehntelang kroatische Grillspezialitäten im „Dubrovnik“ angeboten wurden, ist nun ein vietnamesisches Restaurant mit wesentlich leichterer Kost eingezogen. Weiterlesen

Unverblümt #8: Die Kulturexpedition geht in die nächste Runde

Plakate unverblümt #8

Plakate unverblümt #8 (c) georg+georg

Nach dem die unverblümt-Kulturexpedition in ihrer letzten Auflage das ehemalige Krematorium an der Gerichtstraße Ecke Adolfstraße bespielt hat, gibt es an diesem Freitag wieder eine echte Expedition durch die Weddinger Urbanität. Vorlesen aus einem Telefonbuch am S-Bahnhof Wedding? Städtische Architektur der 50er Jahre? Oder einfach mal eine ganz normale Moschee im Wedding von innen betrachten? Alles ist möglich. Los geht’s am 15. April, kinderfreundlich um 17:00 Uhr. Und auch dieses Mal gilt: wer Hunger hat, bringe gern Geschirr mit – die WeddingWandler und ihr Küchenfahrrad freuen sich dann.

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Café Mocca: Der normale Wedding

Cafe Mocca GerichtstrVon den großen Glasscheiben des Cafés an der Ecke Gerichtstraße/Pasewalker Straße aus lässt sich das Geschehen auf dem Nettelbeckplatz bei einem Kaffee, einem Frühstücksteller oder einem Mittagessen wunderbar beobachten. Schon seit 2005 gibt es hier das Café Mocca, das nach einem Umbau im Januar wieder eröffnet hat.
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Centre Français und anderswo: die Fête de la Musique wird bunt!

NettelbeckplatzDie Skandinavier begehen am 21. Juni seit Menschengedenken Mittsommer – während die Franzosen seit 1982 auf Initiative des damaligen Kulturministers Jack Lang ein landesweites, kostenloses Open-Air-Musik-Festival feiern. In keiner französischen Altstadt kann man an diesem längsten Tag des Jahres den musikalischen Klängen entgehen. Ab dem Jahr 1995 hat auch Berlin mit zahllosen Bühnen nachgezogen, und seit ein paar Jahren gibt es auch im Wedding ein paar Ableger dieses stimmungsvollen Festivals.

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Auf Linie: Der M 27, die Weddinger Schnecke

Busse im Wedding³Wer hätte das gedacht: Als der M 27 im Dezember 2004 eingeführt wurde, durfte ihn die BVG nur probeweise als Metrobus titulieren. Denn: Der M 27 würde so schnell wie die S-Bahn sein und ihr deshalb Fahrgäste wegnehmen, so die damalige Befürchtung der Deutschen Bahn. Doch als flinkes Wiesel werden die meisten Fahrgäste den M 27 wohl nicht assoziieren, eine gelbe Schnecke trifft es da schon eher Weiterlesen

Die Kolumne: Herbstliche Atmosphäre

Ein Markt für Menschen, die wenig Geld haben

NettelbeckplatzAm 11. Oktober steigt wieder einmal auf dem Nettelbeckplatz ein „Goldnetz Sozialmarkt“. Hier können Menschen mit geringem Einkommen (gegen Vorlage eines entsprechenden Bescheids) gespendete und von Langzeitarbeitslosen aufgearbeitete Kleidung, Technik oder Accessoires für wenig Geld erstehen. Das Ganze steht unter dem launigen Motto „Goldener Oktober“ und verspricht ein kostenfreies Rahmenprogramm „in herbstlicher Atmosphäre“.  Ist schon großartig, wie hier prekäre Lebensumstände, also Armut und soziale Not, zum Anlass für ein herbstbuntes Event genommen werden, das gar erst nicht das unangenehme Gefühl aufkommen lassen will, dass hier Menschen einkaufen, die sonst vielleicht im Müll wühlen würden.

Nichts gegen die Veranstalter, die mit ihren Sozialmärkten in Wedding oder Reinickendorf bestimmt nur Gutes tun wollen. Viel besser würde mir allerdings gefallen, diese Märkte würden zugleich auch Plattform sein, gegen eine Politik zu demonstrieren, die Armut und Not zulässt.

Autor: Ulf Teichert

Die Kolumne erscheint ebenfalls jeden Samstag im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding

 

Kiki Sol – Café: so was möchte man gerne hier haben

Viele kennen noch das KikiSol als kulturelle Oase in der Lindower Straße. Eingeklemmt zwischen dem Abschleppdienst, dem türkischen Fischhändler und dem Nettelbeckplatz hatte sich der Künstler- und Studententreff vor allem durch seine Konzerte etabliert. Im vergangenen Frühjahr zog die ungewöhnliche Bar um in die Reinickendorfer Straße 106, während die alten Räumlichkeiten als Vereinslokal genutzt wurden. Doch jetzt eröffnet dort das KikiSol-Café – sozusagen die Schwester der KikiSol-Bar….

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