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Eiszeit im Wedding

Zum Trost, falls mal der Sommer ebenfalls Ähnlichkeit mit einer Eiszeit haben sollte, oder eben nicht – gibt’s hier noch Tipps, wo man im Wedding gutes Eis essen kann:

Das schmalste Haus Berlins ist fünf Meter breit und befindet sich in der Müllerstraße 156 d nahe der Gerichtstraße. Bei dem darin befindlichen Eiscafé „Dal Col Silvio“ muss man sich zwischen einer großen Auswahl an selbst hergestellten Eissorten entscheiden….

In der Malplaquetstraße 42 (nahe der Nazarethkirchstraße) befindet sich das Eiscafé Pingolino.

In der Maxstraße 11 befindet sich eine Filiale der Eismanufaktur-Berlin.

Bellissimo heißt ein kleines Eiscafé in der Müllerstraße 122 (Nähe Transvaalstraße).

Im Sprengelkiez ist das Eiscafé (und italienische Restaurant) Il Falco in der Sprengelstraße 41 zu empfehlen. In der Fehmarner Straße 20 sorgt das Schoko & Luise für selbstgemachtes Eis.

Eiscafe_EisbergIm Afrikanischen Viertel findet sich in der Transvaalstraße 13 das Eiscafé Kibo mit originellen selbstgemachten Eissorten. Ganz in der Nähe hat auch das Kelly’s aufgemacht (Togostraße 4).

Und ganz am Ende des Brunnenviertels (oder am Anfang) liegt in der Brunnenstr. 55 der “Eis-Berg” (fast an der Ecke Bernauer Str.)

Näher am Gesundbrunnen liegt das Eis Henri, Brunnenstr. 96, ein preiswertes Eiscafé, in dem das Eis in Becher gespachtelt wird.

„und bitte!“

Philipp Hardy Lau vom Prime Time Theater

Philipp Hardy Lau. Foto: Felix Rettberg

Im Porträt: Philipp Hardy Lau vom Prime Time Theater an der Müllerstraße.

von Marcel Nakoinz

Berlin. U-Bahnhof Rathaus Steglitz. Eine Million Menschen sind hier jeden Tag unterwegs. In den frühen Stunden dieses Dienstagmorgens verirren sich nur noch wenige Menschen hierher. Die letzten Gruppen von Touristen kommen gerade an oder reisen gerade ab. Ein paar Reinigungskräfte verrichten ihre Arbeit. Ein Bahnangestellter geht in den Feierabend. Die Wellen der ankommenden Fahrgäste werden mit jedem Zug kleiner, bis die See schließlich spiegelglatt ist. Betriebsschluss.

Nur wenigen fällt die kleine Gruppe in einem Seitengang auf, die vor einem der Werbeschaufenster ein reges Treiben veranstaltet. Während Oliver Tautorat, Leiter des Prime Time Theaters, seinen Text einübt, bringen Regisseur Philipp Lau und Tonmann Robert Martin die Plakate des Theaters im Schaufensterkasten an. Alles wachsam beobachtet von den Organisatoren des Werbevideos. Dann beginnen die Dreharbeiten. Wiederholt schallt es „und bitte!“ durch die blitzblank geputzten Kachelhallen des taghell erleuchteten U-Bahnhofs, immer wenn Lau das Zeichen für die Aufnahme gibt. Martin hält derweil die Mikrofonstange lässig geschultert, wie einen Baumstamm, immer darauf bedacht, das Mikro nicht die Aufnahme zerstören zu lassen.  Weiterlesen

Erst komme ich, dann kommt der Wedding

Nazarethkirchstraße am Leopoldplatz

Nazarethkirchstraße am Leopoldplatz

Bäume vor dem Balkon und Cafés nebenan, ein paar Schritte weiter Dönerbuden und Eckkneipen. Unsere Autorin liebt den Wedding, ihren Kiez in Berlin. Und fürchtet zugleich, dass sie ihn kaputt gentrifiziert.

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Çarik Kuruyemiş: Kerne und Knollen

CarikEin echter Hingucker ist das, dieses altmodisch wirkende, schön eingerichtete Geschäft, in dem Nüsse und Kerne lose oder in kleinen Tüten und Säcken verkauft werden! Unwillkürlich bleibt der eilige Passant auf der Müllerstraße für einen Moment vor dem “Carik Kuruyemiş” stehen, das über eine schöne Inneneinrichtung aus in Holz eingefassten Vitrinen verfügt. Zuerst kommt einem das Intérieur eines Tante-Emma-Ladens oder einer Kaffeerösterei in den Sinn. Das ist auch nicht ganz weit hergeholt, denn hier geht es ebenfalls um’s Rösten: Nüsse, Kerne und getrocknete Früchte, alles für den orientalischen Geschmack zum Knabbern zubereitet. Die Rösterei selbst befindet sich zwar in Charlottenburg, aber verkauft werden die Leckereien in Neukölln und eben im Wedding. Im Laden an der Müllerstraße finden Kenner auch türkische Süßigkeiten in großer Auswahl. Weiterlesen

Centre Français und anderswo: die Fête de la Musique wird bunt!

NettelbeckplatzDie Skandinavier begehen am 21. Juni seit Menschengedenken Mittsommer – während die Franzosen seit 1982 auf Initiative des damaligen Kulturministers Jack Lang ein landesweites, kostenloses Open-Air-Musik-Festival feiern. In keiner französischen Altstadt kann man an diesem längsten Tag des Jahres den musikalischen Klängen entgehen. Ab dem Jahr 1995 hat auch Berlin mit zahllosen Bühnen nachgezogen, und seit ein paar Jahren gibt es auch im Wedding ein paar Ableger dieses stimmungsvollen Festivals.

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