Getagged: Leopoldplatz

Iftar auf dem Leo: Wie geht’s 2017 weiter?

Der umgestaltete Leopoldplatz

Der umgestaltete Leopoldplatz

Es ist inzwischen eine Weddinger Tradition: Zum fünften Mal fand am 22. Juni auf dem Leopoldplatz ein öffentliches Fastenbrechen (»Iftar«) im islamischen Fastenmonat Ramadan statt. Das Fest, das zum Dialog unter Nachbarn aufruft, wurde auch diesmal von einer Arbeitsgruppe des Runden Tisches Leopoldplatz organisiert: Rund 400 Essen wurden nach Sonnenuntergang ausgegeben, dazu kamen rund 200 Zuschauer, die auf die Mahlzeit verzichteten und einfach nur mitfeierten. Möglich wurde auch dieses Iftar dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Weddinger Anwohnerinnen und Anwohner und vieler Geld-, Sach- und Arbeitsspenden vor allem von türkischen Unternehmen – sowie einem Fünfzig-Prozent-Zuschuss aus dem Gebietsfonds des Aktiven Zentrums Müllerstraße.
Ob und in welcher Form das Fest im kommenden Jahr statt nden kann, ist aber noch ungewiss. Denn nach dem vom Land vorgegebenen Leitfaden und den vom Bezirksamt formulierten Rahmenbedingungen zum Gebietsfonds dürfen nur maximal zwei Jahre hintereinander die gleichen Aktivitäten gefördert werden.

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Das himmelbeet und der Kunstrasen

Himmelbeet 20140628_150127Wo momentan die Beete des interkulturellen Gemeinschaftsgartens himmelbeet blühen, könnten bald Kunstrasenplätze entstehen. An der Ecke Ruheplatz- und Schulstraße plant »AMANDLA EduFootball e.V.« aus München ein Fußball-Bildungszentrum für Kinder und Jugendliche aus dem Wedding. Nebenan will der Bezirk Mitte eine Turnhalle bauen, auf deren Dach der Gemeinschaftsgarten eine neue Heimat finden soll. Das „himmelbeet“ hat sich Ende Mai für ein Miteinander beider Projekte auf derselben Fläche ausgesprochen und macht sich nun für eine gemeinsame Planung stark.

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Spenden für das Iftar-Fastenbrechen

Bereits zum fünften Mal findet auf dem Leopoldplatz vor der Alten Nazarethkirche ein gemeinsames Fastenbrechen am Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan statt. Für das stimmungsvolle Event am 22. Juni sucht der Organisator noch Menschen, die bereit sind, das Fest finanziell zu unterstützen. Weiterlesen

Malplaquetkiez: „Schönes strahlt aus“

Schraders Liebenwalder MalplaquetstrOlaf Fehrmann und sein Partner Jörg Müller leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Malplaquet- und die Utrechter Straße. Mit ihren Geschäftsideen haben sie als Gastronomen ihr Umfeld in den letzten 15 Jahren sichtbar verändert. Im Interview mit dem Weddingweiser reden sie über die zurückliegenden knapp 20 Jahre im Kiez.
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Spiritus Mundi: Gut für die Mischung

Spiritus Mundi 4Auf den ersten Blick scheint die Existenz eines Weingeschäfts mit Weinbar zu bestätigen, dass der Kiez an der Malplaquetstraße eine Richtung eingeschlagen hat, bei der am Ende nur noch Bessergestellte hier leben können. Doch das täuscht: die Betreiber leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Utrechter Straße, der bis in die 1990er Jahre schon ein buntes Geschäftsleben besaß. Darunter waren auch schon ein Wein- und ein Bioladen. Neu ist allenfalls, dass die beiden Gastronomen bereits viel geschäftliche Erfahrung im Wedding mitbringen und eine längerfristige, nachhaltige Mischung im Kiez anstreben, bei der es eben nicht nur Wettbüros und Spätis gibt.
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Himmlisch in den Gartenfrühling – am 9. April

Im Himmelbeet. Foto: D. Hensel

Im Himmelbeet. Foto: D. Hensel

Es lässt sich nicht mehr leugnen, der Frühling ist ausgebrochen. Und wie schon in den drei vergangenen Jahren trägt der Stadtgarten „Himmelbeet“ dazu bei, den Wedding noch ein bisschen grüner und lebenswerter zu machen. Mit einem umfangreichen Programm von Festen, Kursreihen und Selbstpflückaktionen zieht das Gartenprojekt in der schönen Jahreszeit immer wieder neue Besucher an die frühere Brache an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße. Das architektonisch interessante Gartencafé aus Europaletten und Stampflehm ist dann ebenfalls wieder geöffnet.

Den Saisonstart feiern die vielen Aktiven vom Himmelbeet am 9. April ab 11 Uhr mit einem Frühlingsfest. Weiterlesen

Gezielte Provokation

Baustadtrat Carsten Spallek - Foto: Andrei Schnell

Baustadtrat Carsten Spallek – Foto: Andrei Schnell

Das Café Leo und seine Rettung

Es besteht aus einem schon etwas in die Jahre gekommenen Imbisswagen und einem länglichen Zelt, unter das sich ein paar schrabblige Plastikstühle und –Tische drängen. Fast scheint es so, als ob der Kampf, der in und außerhalb des benachbarten Rathauses Wedding um seine Zukunft tobte, auch äußerlich Spuren hinterlassen hat. Die Rede ist vom Café Leo. Und von seiner– vorläufigen Rettung. Doch nicht die soll an dieser Stelle interessieren.

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