Getagged: Kunst

Die Kolumne: Weddings beschauliche Seite

Warum dieser Sommersonntag am Nordufer so wichtig ist

(C) Marcel Nakoinz

(C) Marcel Nakoinz

Wer sich das kleinste Portemonnaie der Welt zulegen möchte, sollte den kommenden Weddingmarkt am 5. Juli nicht verpassen. Es sei denn, er/sie steht auf blumigen Haarschmuck von Klärchens Design oder handbedruckte Badetücher von Engelbrotmode. Dann aber muss er/sie allerdings auch zum Weddingmarkt, denn so einfach und bequem treffen Interessierte erst wieder am 6. September auf Dinge, die so jetzt direkt keiner braucht, aber dann irgendwie doch schon haben will, wenn er sie erst einmal in der Hand hatte. Organisatorin Sabrina Pützer setzt das fort, was einst im Supermarkt in der Brunnenstraße zum Magneten für Designinteressierte aus ganz Berlin wurde.

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Ein Sommer mit dem Weddingmarkt

Beim ersten WeddingmarktSeine Wiederkehr am 3. Mai war bereits ein voller Erfolg: der Kunst- und Designtreffpunkt “Weddingmarkt”. Dieses Abbild des kulturellen Lebens in diesem Teil Berlins kommt am besten da zur Geltung, wo viele Menschen an einem Sonntag bummeln gehen: am Nordufer zwischen Torfstraße und Samoastraße. Weiterlesen

Galerie Franzkowiak: Kein Fremdkörper im Togo-Kiez

GalerieFranzkowiak_AussenansichtDie stille Togostraße mit ihrem breiten Grünstreifen in der Mitte wirkt gemütlich und bestimmt nicht wie ein Kunstquartier. Dennoch hat sich mit der Galerie Franzkowiak ein Anlaufpunkt für Kunstinteressierte etabliert, der sich bei näherer Betrachtung gut in den Kiez einfügt.

Bis Ende 2013 war das frühere Elektronikfachgeschäft in der Togostraße 6 ungenutzt. „Wenn man von der lauten Seestraße abbiegt, kommt man in der Togostraße gleich zur Ruhe“, sagt Josephine Brückner. Eigentlich hat sie für ihre Schwester und sich einen Laden für das Mabellevie-Atelier gesucht. „Doch weil wir wussten, dass unser Bekannter, der Galerist Marc Franzkowiak Räume für eine Galerie sucht, haben wir uns für diese zweigeteilten Gewerberäume interessiert“, erzählt die 28-jährige Kunstwissenschaftlerin. Links das Ladenatelier, rechts die Galerie – Küche und Hinterzimmer werden gemeinsam genutzt. Weiterlesen

GESCHLOSSEN: Michele – Feinkost und Fremdsprachen: Darf es ein wenig Toskana sein?

Michael Schaller im Michele.

Michael Schaller im Michele.

Michael Schaller träumt von Italien. Schon als Jugendlicher begeisterte er sich für die Mittelmeerregion. Er lernte die Sprache, er verliebte sich in eine Italienerin und heiratete. Beinahe wäre er, den jeder Michele nennt, vor Jahren sogar ganz nach Italien gegangen. Doch er blieb. Heute teilt er seine Leidenschaft mit den Weddingern, die für die italienische Küche ebenso schwärmen wie er. In der Lotzingstraße 17 im Brunnenviertel betreibt er seit eineinhalb Jahren das „Michele – Feinkost und Fremdsprachen“. Es ist sein kleines Italien im Wedding.
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neontoaster: Italienisches Lebensgefühl im Afrikanischen Viertel

Neontoaster1Es tut sich so einiges auf der Seestraße. Im gleichen Gebäude, in dem vor kurzem die neue Bar Nussbreite eröffnete, kann man nun gute Weine und hervorragenden italienischen Käse kaufen – alles in Bioqualität.

Der „neontoaster“ eröffnete bereits am 22. Dezember und wird von einem italienischen Pärchen betrieben. Barbara (50) vom Gardasee und Alessandro (52) aus Rom, die aber beide schon einige Jahre im englischen Viertel im Wedding leben.

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