Getagged: Gesundbrunnen

Auf ein Schwätzchen ins Il Milanese

Filippo Tritto an seiner neuen Kaffeemaschine. Foto Andrei Schnell.

Filippo Tritto an seiner neuen Kaffeemaschine. Foto Andrei Schnell.

„Un punto union“, sagt Gast Antonio, um die Kaffeebar Il Milanese del Tacco in der Stettiner Straße zu beschreiben. Inhaber Filippo Tritto hat sich gerade wieder ins Zeug gelegt und Menschen zusammengebracht. Dieses Mal hat er Antonio und einen Blogger vom Weddingweiser vorgestellt. Der Blogger kam, um sich die neue Kaffeemaschine anzusehen, die Flippo Tritto sich im Mai zugelegt hat. Doch am Ende dreht sich das Gespräch um Gott und den Kiez – bloß nicht um die Kaffeemaschine. Irgendwie typisch dafür, wie es im Il Milanese zugeht.

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Wedding.hilft feiert den Sommer

Wedding hilft, Sommerfest 2016Die Willkommensinitiative Wedding.hilft möchte den Geflüchteten, die in den diversen Notunterkünften im Wedding untergebracht sind, tatkräftig helfen und ihnen ein Zuhause in unserem Kiez schaffen. Was dient besser der Vernetzung als ein gemeinsames Fest? Deshalb steigt das diesjährige Sommerfest der Initiative am Samstag, den 30.07.2016 im Hof der Prinzenallee 58. Zwischen 13:00 und 19:00 Uhr sind alle alten und neuen Weddinger eingeladen, gemeinsam zu feiern, tanzen und zu schlemmen.

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Die Mezcal-Bar „Carcosa“: Mit dem ‚Yellow King‘ auf Du

Lukas hinter seinem Tresen

Lukas hinter seinem Tresen

Mit dem Wedding verbindet man so einiges. Angefangen mit der hohen Dichte an Spielcasinos, über eine in Teilen ebenso hohe Arbeitslosigkeit bis hin zum Berliner Inbegriff des „Schmelztiegel von Kulturen“. Eines bringt man aber kaum mit ihm in Verbindung, nämlich „Barkultur“. Völlig zu unrecht, denn es gibt sie, die guten Bars. Auch bei uns im Wedding. Man muss manchmal nur eben etwas genauer hinschauen. Wie zum Beispiel bei der „Carcosa“-Bar! Wie jetzt, nie gehört? Das könnte eventuell am „Hidden Bar“-Konzept liegen. Das bedeutet, kein Schild deutet auf die Bar hin. Man sieht sie schlichtweg nicht. Wer allerdings schon einmal die rote Tür im Castle Pub auf der Hochstraße gesehen hat, sollte beim nächsten Mal vielleicht mal anklopfen. Es lohnt sich!

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David gegen Goliath am Vinetaplatz

Hier gehört er eigentlich hin, der Müll. Nicht auf die Straße. Foto: Dominique Hensel

Hier gehört er eigentlich hin, der Müll. Nicht auf die Straße. Foto: Dominique Hensel

Überall dieser Müll! Aber Cecilia Stickler will nicht meckern. Seit fünf Jahren sammelt sie den Müll vor ihrem Haus im Brunnenviertel stattdessen auf. Für ihr Engagement hat sie gerade den Umweltpreis Mitte bekommen. Doch es ist nicht Freude, die Cecilia Stickler in diesem fiktiven Brief an sagenhaften David ausdrückt. Sie ärgert sich vollmundig über einen Nachbarn und den gemeinsamen Vermieter, weil sie sich durch sie beide in ihrem Engagement behindert fühlt. Auch die BSR sieht sich veranlasst, etwas für Cecilia Stickler zu tun.

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Das 7. interkulturelle Fußballturnier auf der Kokswiese

Interkulturelles FussballturnierÜber das verbindende Element des Sports oder besser gesagt: des Fußballs, sollen Berliner Sportliche mit den Sportfreunden unter den Flüchtlingen ins Gespräch kommen. Aus diesem Grund findet an diesem Samstag das 7. interkulturelle Fußballturnier „Solidarität mit Flüchtlingen – Jetzt!“ auf der Kokswiese statt. An dem Turnier werden insgesamt 25 Erwachsenen- sowie 12 Jugendteams teilnehmen. Auch für interessierte Familien sowie Einzelbesucher wird es ein reichhaltiges wie natürlich informatives Angebot geben.

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Ist der Gesundbrunnen mehr als eine Fußnote der Geschichte?

Statt Gesundbrunnen heißt es Luisenbrunnen auf einer Karte aus dem Jahr 1842. Gemeinfrei

Statt Gesundbrunnen heißt es Luisenbrunnen auf einer Karte aus dem Jahr 1842. Gemeinfrei

Das nennt man einen Treppenwitz der Geschichte. 1251 befand sich das Dorf Weddinghe nahe einer Mühle an der Panke – ein Fleck, der auf dem heutigen Gebiet Gesundbrunnens liegt. Das besagt ein alter Kaufvertrag aus dem Mittelalter. Die Mühle und das Dorf lag vermutlich in Höhe des Amtsgerichts Weddings, wie www.panke-guide.de schreibt. Es folgte ein halbes Jahrtausend wechselvoller Weddinger Geschichte – bis der Name Gesundbrunnen erstmalig auftauchte. Für eine kurze Zeit gab es dann tatsächlich ein eigenständige Geschichte Gesundbrunnens, bevor sie im Lauf der Zeit wieder versiegte.

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Gleisanschluss mit der Welt

Große Leere: der Bahnhof GesundbrunnenSeit zehn Jahren ist der Wedding dank des Fernbahnkonzepts für Berlin besser mit dem Rest der Welt verbunden – zumindest wenn es um Regional- oder Fernzugverbindungen geht. Mit der teilweise unterirdisch geführten Nord-Süd-Fernbahn, die 2006 eröffnet wurde, wurde das bereits 1992 beschlossene „Pilzkonzept“ der Deutschen Bahn mit Leben erfüllt. Bis dahin hatten Fernzüge in der Innenstadt nur am Bahnhof Zoologischer Garten und am Ostbahnhof gehalten. Im Mai 2006 wurden dann auf einen Schlag drei neue Fernbahnhöfe in Berlin in Betrieb genommen: Gesundbrunnen, Südkreuz und – als Prunkstück der neue gläserne Hauptbahnhof (an der Stelle des ehemaligen Lehrter Stadtbahnhofs), wo jeder Fernzug hält.

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