Getagged: Brunnenstraße

Die Brunnenstraße wird zur Spielstraße

Casinos und Wettbüros auf 100 Meter Brunnenstraße.

Casinos und Wettbüros auf 100 Meter Brunnenstraße.

Die Postfiliale ist weg, das Ladengeschäft des Kopierladens steht seit kurzem leer, zwei Supermärkte haben geschlossen, die Coworking-Studios sind Geschichte. Ende Juni verlässt ein weiterer Hoffungsträger den Weddinger Teil der Brunnenstraße: das Kreativzentrum Supermarkt. Jetzt ärgern sich die Anwohner über die Eröffnung eines weiteren Wettbüros im ehemaligen Hostel am U-Bahnhof Voltastraße. Sie finden, dass es mit der Brunnenstraße immer weiter bergab geht.

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Bye, bye Supermarkt!

Zsolt Szentirmai, David Farine und Ela Kagel beim Einzug in die Brunnenstraße 64 vor vier Jahren.

Zsolt Szentirmai, David Farine und Ela Kagel beim Einzug in die Brunnenstraße 64 vor vier Jahren.

Schlamassel – der Begriff beschreibt am besten die Situation, in der sich der Supermarkt in der Brunnenstraße 64 derzeit befindet. Ende Juni läuft der Mietvertrag aus. Eigentlich wollte die gefragte Kreativ- und Experimentierzone fürs digitale Leben im Juni ins Stattbad Wedding umziehen. Weil das Bezirksamt Mitte das Stattbad in der Gerichtstraße kürzlich wegen Sicherheitsmängeln gesperrt hat, ist auch die Zukunft des Supermarkts ungewiss. Bisher konnte kein Ausweichquartier gefunden werden. Das Brunnenviertel verliert damit Ende Juni einen engagierten Akteur, viele neuen Impulse und der Supermarkt den Raum für seine Projekte. Am Donnerstag (25.6.) findet die Abschiedsparty statt.

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Diesterweg-Gymnasium: Wie geht es weiter im orangenen Raumschiff?

Diesterweg_leerstandUm die Zukunft des seit vier Jahren leer stehenden Schulgebäudes in der Putbusser Straße geht es bei einer Veranstaltung des Stadtteilvereins Brunnenviertel am Freitag, den 8. Mai. Der Verein lädt ab 14.30 Uhr zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in den Supermarkt, Brunnenstraße 64 ein.

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Auf Linie: Mit dem 247er durchs Brunnenviertel

Busse im WeddingDer Nordbahnhof ist mit Reif überzogen, auf den roten Schwingtüren am Eingang liegt noch der Niederschlag der Nacht, pendeln die Eiskristalle hin und her. An der Bushaltestelle vor dem Bahnhof pusten die Wartenden Wolken aus warmer Atemluft in den winterkalten Tag. Es ist Montagmorgen, kurz vor zehn und 15 Menschen warten auf den Bus. Als er kommt, leert sich die Haltestelle schnell. Der Bus Nummer 245 wird in Richtung Zoologischer Garten und in den ersten Arbeitstag der Woche fahren. Auf den folgenden Bus der Linie 247 hat heute kaum jemand gewartet. Nur ein junger Mann mit blauer Funktionsjacke und Mitte-Frisur hat sich einen Platz am Fenster gesucht.

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Die Kolumne: Heterogene Sehnsucht

Vom Tanzen und vom Pflanzen

Das Ufo ist längst wieder weg. Für ein paar Tage gastierte die Fashion Week in Wedding. Und siehe da: Unser Bezirk ist noch genauso reudig-liebenswert wie ehedem. Viel „gefährlicher“ sind da solche auf Dauer angelegten Projekte wie die Uferstudios, die Osram-Höfe oder das Himmelbeet. Dort sind Menschen zugange, die es doch tatsächlich darauf anlegen, nicht nur sich selbst zu verwirklichen, sondern auch den Wedding ein bisschen besser und lebenswerter zu machen. Das Verrückte: Entgegen aller Vermutungen beweist die großartige Resonanz auf Tanztage, Fastenbrechen auf dem Leo, Designer auf der Brunnenstraße oder Tomatenpflanzen am Ruheplatz, dass es im heterogenen Wedding ganz offensichtlich eine gemeinsame Sehnsucht nach Veränderung gibt. Und immer mehr Menschen bereit sind, diese auch aktiv zu gestalten.

Autor: Ulf Teichert

Ein Blickfang in der Brunnenstraße

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Das bunte Fliesenbild zog viele Blicke auf sich – und Fotoapparate.

Ein buntes Mosaik aus 504 bemalten Fliesen zieht in einem Durchgang in der Brunnenstraße 64 die Blicke auf sich. Ende Mai ist dort das zweite Fliesenbild im Brunnenviertel enthüllt worden. Es ist ein Kunstwerk aus Kinderhand. Schüler der Vineta-Grundschule und Kinder der Kita „Omas Garten“ haben die Fliesen im Rahmen eines Demokratieprojektes bemalt. Doch bei dem Projekt des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Brunnenstraße geht es eigentlich nur nebenbei um das Fliesenbild. Eigentlich geht es darum, dass die Kinder „Demokratie lernen und gestalten“.

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LifeThek: Eine Bibliothek für Alltagsgegenstände

Andreas Arnold in der LifeThek im Supermarkt in der Brunnenstraße.

Andreas Arnold in der LifeThek im Supermarkt in der Brunnenstraße.

Der Supermarkt in der Brunnenstraße 64 ist ein Ort der vielen Möglichkeiten. Hinter der Glasfassade verbirgt sich eine junge, kreative und irgendwie neue Welt. Im Moment ist der Supermarkt eine Bibliothek für Dinge des täglichen Lebens: Fahrradanhänger, Bollerwagen, Bohrmaschinen, Babyschalen fürs Auto, Wanderrucksäcke, ein Tau, ein Kärcher, Laufräder und vieles mehr. Seit April und noch bis Ende Juni hat Andreas Arnold mit seiner LifeThek Platz im Kreativ-Ressourcen-Center gefunden. Am Sonntag (8. Juli) ist die LifeThek zusammen mit 50 anderen Akteuren der Share Economy bei der Share Fair im Supermarkt dabei.

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