Getagged: Brunnenstraße

Diesterweg-Gymnasium: Wie geht es weiter im orangenen Raumschiff?

Diesterweg_leerstandUm die Zukunft des seit vier Jahren leer stehenden Schulgebäudes in der Putbusser Straße geht es bei einer Veranstaltung des Stadtteilvereins Brunnenviertel am Freitag, den 8. Mai. Der Verein lädt ab 14.30 Uhr zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in den Supermarkt, Brunnenstraße 64 ein.

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Archäologisches Fenster zur alten Himmelfahrtkirche

Fundamente der alten Himmelfahrtskirche im archäologischen Fenster.

Fundamente der alten Himmelfahrtkirche im archäologischen Fenster.

Am 2. Mai um 16 Uhr eröffnete Bezirksbürgermeister Christian Hanke das neue archäologische Fenster im Humboldthain. Das Fenster ist ein Geschenk des Vereins Berliner Unterwelten. Besucher können nun die Fundamente der alten Himmelfahrtkirche sehen und dabei etwas über das Kriegsende im Gesundbrunnen erfahren. Weiterlesen

Auf Linie: Mit dem 247er durchs Brunnenviertel

Busse im WeddingDer Nordbahnhof ist mit Reif überzogen, auf den roten Schwingtüren am Eingang liegt noch der Niederschlag der Nacht, pendeln die Eiskristalle hin und her. An der Bushaltestelle vor dem Bahnhof pusten die Wartenden Wolken aus warmer Atemluft in den winterkalten Tag. Es ist Montagmorgen, kurz vor zehn und 15 Menschen warten auf den Bus. Als er kommt, leert sich die Haltestelle schnell. Der Bus Nummer 245 wird in Richtung Zoologischer Garten und in den ersten Arbeitstag der Woche fahren. Auf den folgenden Bus der Linie 247 hat heute kaum jemand gewartet. Nur ein junger Mann mit blauer Funktionsjacke und Mitte-Frisur hat sich einen Platz am Fenster gesucht.

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Die Kolumne: Waren alle Fenster in der DDR zugemauert, Mama?

25JahreMauerfallDie beiden Halbweddingerinnen wissen vermutlich nicht, wovon ich spreche. Fast jeden Tag überqueren sie die ehemalige Grenze nahe der Bernauer Straße. Mal laufen sie hinüber zum Mitte-Wohnsitz, mal radeln sie zurück zum Wedding-Domizil. Manchmal fahren sie mit der U-Bahn unten durch, gelegentlich folgen sie dem Grenzstreifen mit der Straßenbahn in Richtung Prenzlauer Berg ohne einen Gedanken an die Bedeutung des historischen Schauplatzes.

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25 Jahre Mauerfall: Ein Mann und sein Ost-West-Café

25JahreMauerfallIch gehe nicht sehr oft ins Ost-West-Café. Aber ich fahre sehr gern oft daran vorbei. Seit das Café-Restaurant vor zwei Jahren an der Brunnenstraße, Ecke Bernauer Straße eröffnete, ist der Eingangsbereich das Brunnenviertels belebt. Das ist, grob zusammengefasst, der Verdienst des Ost-West-Cafés. An schönen Tagen sitzen an den Tischen auf dem Gehweg nun immer Menschen. Auch Innen ist es meist sehr gut gefüllt und abends knipst der Besitzer oft die neongrünen Leuchten an, damit noch mehr Passanten das Café bemerken. Das ist auch ein Effekt: Die Menschen auf der anderen Seite der Brunnenstraße, in Alt-Mitte, können die grellen Lichter sehen und denken jetzt vielleicht seltener, dass hinter der ehemaligen Mauer die Stadt irgendwie abgestorben oder total gefährlich ist. Denn hier ist jetzt ein Café, hier ist Licht, hier ist ganz normales Leben, obwohl hier Wedding ist.

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