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Beuth-Hochschule: WAL soll Raumnot lindern

Bekanntlich platzt die Weddinger Beuth Hochschule aus allen Nähten. Dank der klaren Positionierung der Senatskoalition zur Nachnutzung des Flughafens Tegel und eines Gutachtens, das der Beuth Hochschule ein Nutzflächendefizit von rund 14.000 m² nachweist (bei einem derzeitigen Gebäudebestand von rund 77.400 m²) könnte sich dies bald ändern… Weiterlesen

Mehdorn diskutiert mit Studierenden der Beuth Hochschule

Hartmut Mehdorn spricht über seine Pläne für den Airport BER und über seine Erfahrungen mit Politikern im Aufsichtsrat und öffentlichen Entrüstungsstürmen – am 15. Januar, 17 Uhr im Ingeborg-Meising-Saal und online im Livestream.

Zu teuer, zu komplex? Deutschlands Probleme mit Großprojekten: Niemand weiß, wann der Hauptstadt-Großflughafen eröffnet wird. Die Hamburger Elbphilharmonie wird zehn Mal teurer als geplant, Stuttgart 21 und die Berliner BND-Zentrale werden zu Endlos-Baustellen. Kann Deutschland keine Großprojekte mehr stemmen? Und wer ist schuld an dem Debakel – Architekten, Ingenieure oder die Bauherren in der Politik?

Kaum ein anderer Topmanager kann diese Fragen besser beantworten als Hartmut Mehdorn, der seit März vergangenen Jahres Geschäftsführer des Berliner Flughafens ist und in seiner Zeit als Bahnchef den Berliner Hauptbahnhof baute. Mehdorn wird mit SPIEGEL-Redakteur Frank Hornig über seine Pläne und Erfahrungen sprechen und mit Studierenden diskutieren.

Der Eintritt ist frei. Einlass im Ingeborg-Meising-Saal (Haus Grashof) ab 16:30 Uhr.

Neubau der Beuth-Hochschule

Beuth Hochschule für Technik Berlin
Luxemburger Straße 10
13353 Berlin

Quelle: Beuth-Hochschule

Zeppelinplatz: Aus “abweisend” mach “einladend”…

Zeppelinplatz KunstwerkDem Zeppelinplatz fehlt es an Aufenthaltsqualität. Die Grünanlage erscheint wenig einladend und die angrenzende Limburger Straße wirkt wegen der Vielzahl an Stellplätzen ungeordnet und bildet eine Barriere zwischen der Grünfläche und dem Campus der Beuth-Hochschule. Jetzt stellen drei Planungsbüros ihre Konzepte für den Zeppelinplatz vor.

 

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Rathaus und Hochhaus bekommen ein vorzeigbares Umfeld

Rathausvorplatz Wedding

heutiger Zustand

Ein Straßenschild vor dem Alten Rathaus, direkt vor der Galerie Wedding, mit der Aufschrift “Limburger Straße” zeigt in Richtung eines tristen Platzes mit überwucherten Freiflächen, überkommenen Stadtmöbeln und einer Gruppe von hoch gewachsenen Pappeln. Eine Straße ist da nicht mehr zu erkennen. Zumal mitten in der Sichtachse ein gläserner Verbindungsgang zwischen den Verwaltungsgebäuden verläuft, die sogenannte “Beamtenlaufbahn”…

Das soll sich neuesten Umgestaltungsideen zufolge ändern. Am 18. Juni entschied nämlich ein Preisgericht unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin Gabriele Pütz, welcher Entwurf der Planung zugrundegelegt werden soll. Der erste Preis mit 9.000 Euro Preisgeld ging an das Berliner Landschaftsplanungsbüro ANNABAU. Der klar gegliederte Entwurf sei “eine Arbeit, der es gelingt, eine angemessene Verbindung zwischen Leopoldplatz und Beuth-Hochschule anzubieten”, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Zentraler Ort für den Wedding

Planung Rathaus-Umfeld

Quelle: ANNABAU

Wesentliches Ziel des von der Senatsverwaltung ausgelobten Wettbewerbs ist es, einen urbanen Platz als zentralen Identifikationsort und vielseitig nutzbare Freiflächen zu schaffen. Der Ort hat nämlich viel Potenzial: die den heutigen (namenlosen) Platz umgebenden Gebäude werden bald ihre Funktion und ihr Gesicht stark verändern – so wird Ende 2014 in den sanierten Hochhausturm von 1964 das Job-Center Mitte einziehen und die mit Raumnot kämpfende Schillerbibliothek erhält einen aufsehenerregenden Neubau an der Brandwand auf der Südseite.

Eine Verbindung zwischen Genter und Müllerstraße

Der Clou am Gewinnerentwurf ist die Verbindung zwischen der eher etwas steinlastigen Müllerstraßen-Seite und der wesentlich grüneren Rückseite des Hochhausturms: eine Art “Lesegarten” vor der neuen im Bau befindlichen Bibliothek und direkt neben dem zukünftigen Job-Center-Hochhaus macht die bislang ziemlich unwirtliche und unzugängliche Fläche überhaupt erst zu einem öffentlichen Raum.

(Quelle: ANNABAU)

Quelle: ANNABAU

Die Bau- und Realisierungskosten werden mit 2,1 Mio € für ca. 14.700 m² Freiraum aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm ‚Aktive Stadtzentren‘, sowie aus Städtebaufördermitteln des Bezirkes finanziert. Geplant ist die weitestgehende Fertigstellung des Umfeldes 2014/2015.

Übrigens bleibt die Pappelgruppe vor der heutigen Bibliothek (im ehemaligen Sitzungssaal der BVV) erhalten – sie sollen nämlich an den Rummelplatzbetreiber und Artisten “Onkel Pelle” erinnern, der an dieser Stelle Anfang des 20. Jahrhunderts einen Vergnügungspark betrieb.

Unter der Voraussetzung, dass die Mittel dafür zur Verfügung stehen, soll der die Blickachse verstellende Verbindungsgang zwischen Rathausaltbau und dem zukünftigen Job-Center abgerissen werden. An der dadurch wieder wahrnehmbaren “Limburger Straße” entsteht statt dessen ein baumbestandener beleuchteter Fuß- und Radweg – in der Hoffnung, dass die Beuth-Hochschule und der ganze Brüsseler Kiez eine grüne Wegeverbindung zur Müllerstraße erhält und dieser Übergangsbereich ganz neu belebt wird.

Sieht gut aus für den Wedding

Sollte die neue Bibliothek genau so spektakulär aussehen wie auf den Visualisierungen, sollte durch die Sanierung des Rathausturmes und des BVV-Saals die Eleganz der Sechzigerjahre-Architektur wieder erkennbar sein und sollten die neu gestalteten Freiflächen Lust darauf machen, an diesem Ort länger zu verweilen als unbedingt nötig – es wäre ein Gewinn für den ganzen Wedding und ziemlich gut investiertes Geld.

Link zum Wettbewerbsergebnis

Der erste Spatenstich ist am 9. Mai 2015 erfolgt.

 

Neues vom Rathaus Wedding

Rund um das Rathaus Wedding an der Müllerstraße tut sich bald was, bedeutsame Veränderungen sind in Sicht. Das Bürgeramt zieht im Juni aus, das Jobcenter nach der Sanierung im Jahr 2014 ein.  Hier geben wir eine Übersicht über Artikel, die in der Lokalpresse zu diesem Thema erschienen sind:

Neues und altes Rathaus Wedding

Neues und altes Rathaus Wedding

In den nächsten Jahren wird sich der Schwerpunkt der städtebaulichen Entwicklung des Aktiven Zentrums Müllerstraße an das Rathaus Wedding verlagern. Nachdem die Neugestaltung des Leopoldplatzes weitgehend abgeschlossen ist – es fehlt nur noch der Abschnitt vor der Alten Nazarethkirche –, wird nun der Platz um das denkmalgeschützte Hochhaus in Angriff genommen: Entlang der Brandwand auf der südlichen Seite wird eine neue bezirkliche Mittelpunktbibliothek entstehen, das Hochhaus wird saniert und zum Jobcenter werden. Und schließlich soll auch der Platz selbst neu gestaltet werden. Noch in diesem Jahr wird dazu ein Wettwerb für Landschaftsarchitekten ausgelobt. Auf einem Planungsworkshop am 13. September hatten Anwohner und Anrainer die Gelegenheit, ihre Interessen darzulegen und so die Wettbewerbsbedingungen zu beeinflussen. Gekommen waren unter anderem die Präsidentin der Beuth-Hochschule, Monika Gross, und ihr Stellvertreter Hans W. Gerber. Sie traten entschieden für eine stärkere Anbindung der Hochschule an die Müllerstraße ein, die am Rathausplatz städtebaulich umgesetzt werden könne. Angstfreie Wege und freie Sichtachsen zum Campus der Beuth-Hochschule über den Platz hinweg waren ihre Hauptforderung, gegen die auch keiner der Anwesenden Widerspruch erhob. So sprachen sich fast alle für den Abriss des Übergangs zwischen Rathaus-Altbau und Hochhaus über die ehemalige Limburger Straße aus, denn die sogenannte »Beamtenlaufbahn« blockiert die Sichtachse. (Ecke Müllerstraße, Oktober 2012)

Aktuell berichtet die Berliner Woche zu diesem Thema:

Noch ist nicht entschieden, ob der Verbindungsgang zum Rathausaltbau, die sogenannte Beamtenlaufbahn, abgerissen wird. Die letzten Bezirksamtsmitarbeiter haben ihre Büros verlassen. Seit Ende letzten Jahres stehen die zehn Etagen im maroden Rathausturm leer. Nur das Bürgeramt im Erdgeschoss bleibt noch bis Juni und zieht dann in das Finanzamtsgebäude am U-Bahnhof Osloer Straße. Der Bezirk musste den Rathausturm in der Müllerstraße 147 aufgeben, um Gebäudekosten zu sparen.

In den Büroturm zieht Ende 2014 das Jobcenter. Bis dahin saniert die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) als neuer Eigentümer das Haus und richtet die Räume für die Arbeitsvermittler her. Die BIM investiert mehrere Millionen Euro für die energetische Fassadensanierung und für neue Haustechnik.

Zur Disposition steht auch der Übergang zwischen dem Rathausneubau und dem Altbau. Die sogenannte Beamtenlaufbahn ist wegen der unterschiedlichen Hauseigentümer nicht mehr notwendig. Bei einer Befragung von Anrainern und Nutzern zur geplanten Neugestaltung des Rathausplatzes im Rahmen des Aktiven Zentrums und Sanierungsgebietes Müllerstraße hatten sich im Sommer die meisten dafür ausgesprochen, das Brückenbauwerk abzureißen. Damit soll die störende Sichtbarriere zum hinteren Rathausplatz beseitigt und der Campus der Beuth-Hochschule besser an die Müllerstraße angedockt werden.

In den Workshops wurden aber auch Ideen entwickelt, wie man den Durchgang als Gestaltungselement nutzen kann. Es gibt Vorschläge, die Beamtenlaufbahn als “Merkpunkt” auf dem Platz durch eine Beleuchtung zu betonen und für Lichtinstallationen oder Ausstellungen zu nutzen. Entschieden ist bisher noch gar nichts. Das Bezirksamt will erst mal abwarten, welche Ideen die Architekten für die Umgestaltung des gesamten Rathausumfeldes haben. Demnächst soll dazu ein landschaftsplanerischer Gestaltungswettbewerb gestartet werden. Die Teilnehmer bekommen mit ihren Ausschreibungsunterlagen auch die Ergebnisse aus den Sommerworkshops in die Hand gedrückt. Die Architektenbüros sollen dann klar sagen, was sie mit dem Durchgang vor haben. (Berliner Woche, Ausgabe Wedding, 9. Januar 2013)

Windmühlen aus Waschmaschinen – Energiewende à la Wedding

Weddings Hauptschlagader ist zweifellos die Müllerstraße. Sie ist nicht nach einem Herrn Müller benannt. Vielmehr bezieht sich der Name auf die zahlreichen Windmühlen, die es bis ins 19. Jahrhundert hinein hier gab. Eine Initiative versucht nun, technisches Wissen über regenerative Energien im Wedding zu bündeln – um am Ende vielleicht eine selbstgebaute Windkraftanlage im Wedding aufzustellen. 

selbst gebautes Windmessgerät (Quelle: windmuehlen-wedding.blogspot.com)

selbst gebautes Windmessgerät (Quelle: windmuehlen-wedding.blogspot.com)

Durch den im letzten Jahr bekanntgegebenen Verzicht Deutschlands auf die Kernenergie ist das Wort „Energiewende“ in aller Munde. Das passt zu einem zunehmenden ökologischen Gedanken in Teilen der Gesellschaft. Jedoch gibt es gerade in der Großstadt für interessierte Bürger nur wenige Möglichkeiten, sich mit regenerativen Energien zu beschäftigen und das Wissen über dieses Thema auszubauen. Das Ganze wird dadurch erschwert, dass oft das technische Fachwissen fehlt und unklar ist, wie mitten in einer Großstadt Strom erzeugt werden kann. Der Wedding bietet hier einen interessanten Startpunkt für das Projekt „Windmühlen aus Waschmaschinen“, denn neben einer wachsenden Kultur- und Vereinslandschaft stehen glücklicherweise auch Fördermittel zur Verfügung. Mit der Beuth-Hochschule können die Beteiligten auch auf technisches Know-How zurückgreifen.

Eine Windanlage selbst bauen

Ziel des Projektes ist es, interessierte Anwohner aus dem Wedding und ebenso Studenten der Hochschule an einen Tisch zu bringen, um einen kreativen Austausch über regenerative Energien anzustoßen. Im Rahmen dieser Gruppe ist den Teilnehmern der Austausch von Gedanken und das gemeinsame Verstehen von Grundlagen erneuerbarer Energien möglich. Zweiter Teil des Projektes besteht aus dem Bau eines einfachen Prototypens zur Stromerzeugung aus Wind. Dabei sollen von der Gruppe die Anforderungen und Eigenschaften an eine solchen Windanlage diskutiert werden (z.B. Geräusch- und Vibrationsarm, Einpassung ins Stadtbild, Verwendungszweck trotz geringer Leistung). Der Prototyp soll lediglich aus recycelten oder wenigstens recycelbaren Rohstoffen bestehen (z.B. Teile alter Waschmaschinen).

“Wichtig ist uns der Spaß am Bau eines solchen Modells”, betonen die Initiatoren des Projekts. Das Ziel sei nicht die wissenschaftliche Entwicklung einer stadtgeeigneten Windkraftanlage, sondern der Aufbau einer Gruppe interessierter Bürger. Diese soll in regelmäßigen Treffen über regenerative Energien diskutieren und eventuell sogar eine Schnittstelle zwischen Studenten der Hochschule und Anwohnern bilden. “Als weitere Outputs hoffen wir eine kleine Selbermach-Bauanleitung erstellen zu können und gemeinsam zu analysieren, inwiefern eine solche Windkraftanlage im Hinblick auf technischen Aufwand und Nutzen in der Stadt realisierbar ist”, betonen die Projektmacher. Der Prototyp soll außerdem einen geeigneten Aufstellungsort finden und, falls möglich, soll auch der erzeugte Strom sinnvoll genutzt werden – z.B. für Beleuchtung, Aufladen eines Handys usw.

Das Projekt ist von der Jury der Stadtteilvertretung „Mensch Müller“ ausgewählt worden und wird im Rahmen des Gebietsfonds der „Aktiven Zentren Müllerstraße“ gefördert.

Website der Windmühlen Wedding

Interessierte können sich bis zum 18. November melden.
E-Mail: windmuehlen.projekt@gmail.com
Handy: 0152 389 923 75

“aroshi” – Kleidung mit Hintergrund

aroshi-Kleidung in einem zwischengenutzten Ladenlokal im Wedding

aroshi-Kleidung in einem zwischengenutzten Ladenlokal im Wedding (Foto: aroshi)

Grün und blau, auf türkisch yeşil ve mavi,darauf lässt sich für manche der Wedding reduzieren. Für diese Menschen verkauft Anke Rommel T-Shirts mit Motiven, die sich erst auf den zweiten Blick dechiffrieren lassen. Dazu gehört auch ein Plan der Grün- und Wasserflächen des Wedding, eben der ganze Stadtteil in erstaunlich viel grün und blau. „Für meine Kleidungsstücke gibt es keine eindeutige Zielgruppe“, sagt die 47-jährige Geschäftsführerin des Labels „Aroshi“. Am ehesten fühlten sich Menschen davon angesprochen, die reduziertes Design und einfache Linien mögen, erklärt Anke Rommel. Menschen, die “architektur-affin” und “berlin-affin” sind wie sie. Schließlich ist Anke Rommel selbst Architektin und Innenarchitektin.

Zusammenhänge, Strukturen und klare Linien

Anke Rommel (links) und M. Urbach

Anke Rommel (links)

Auf die Idee kam Anke Rommel, nachdem sie 2007 in den Sprengelkiez gezogen ist. Bei einem Besuch des PrimeTime-Theaters sah sie einen  Zuschauer im SO36-Shirt und fragte sich: warum soll so etwas nicht auch im Wedding funktionieren? Als sie eine berufliche Auszeit nehmen musste, packte sie die Gelegenheit beim Schopf und gründete im Jahr 2010 „aroshi“.

„Ich gehe gerne durch die Straßen, sehe die Strukturen und Zusammenhänge und arbeite diesen Aspekt heraus“, sagt die gebürtige Düsseldorferin. So konnte sie die neue Idee des Textildesigns mit ihrem bisherigen Beruf optimal verbinden. Für Architekturfans gibt es Motive der Beuth-Hochschule, aber natürlich auch die Alte Nazarethkirche am Leopoldplatz. „Ich sehe Dinge, die andere nicht sehen“, erzählt Anke Rommel. Das Blätterdach der Bäume am „Leo“ wird durch grüne geschwungene Linien angedeutet, und die für die meisten Passanten kaum wahrnehmbare Skulptur des Betenden Jungen am Rand des Platzes wird mit dem gleichen Rot-Ton wie die Schinkelkirche hervorgehoben. Menschen, Autos oder Marktstände haben auf diesen, auf die architektonischen Grundformen reduzierten Motiven nichts verloren.

Die T-Shirts werden auf Märkten und Stadtfesten, vor allem aber im Online-Shop verkauft. Anke Rommel versucht auch Weiterverkäufer zu gewinnen; ein Geschäft am Gendarmenmarkt, spezialisiert auf Produkte Berliner Designer, verkauft bereits ihre Kleidungsstücke. Diese tragen inzwischen auch Motive aus Mitte. Die Rohware ist als „Fair Wear“ und „Öko-Tex Standard 100“ zertifiziert. In Oberschöneweide werden die Kleider konfektioniert und mit den Mitte-/Wedding-Motiven bedruckt, während die gewobenen Etiketten aus Reinickendorf kommen. Die Motive und ihre Bedeutungen werden in deutsch, englisch und türkisch vermarktet – so können sich alle Weddinger angesprochen fühlen. Extra für Weddinger mit türkischen Wurzeln gibt es den Almancı (“Deutschländer”)-Schriftzug auf dem Weddinger Stadtteilumriss.

Individuelle Motive für Berlin-Fans

T-Shirts mit Weddingmotiven

T-Shirts mit Weddingmotiven

Mit Anke Rommels T-Shirts und Kapuzenjacken kann der Berlin-Fan zum Ausdruck bringen, dass er die Stadt mag. „Und das, ohne gleich ein Brandenburger Tor-Motiv durch die Gegend tragen zu müssen“, sagt die Geschäftsfrau lachend. Sie mag eben die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt, den Wedding und besonders den Sprengelkiez – nur eines vermisst Anke Rommel: den Rhein. Den kann ihr der Wedding beim besten Willen nicht bieten.

Link zum Online-Shop auf Spreadshirt.de

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