Kategorie: Mein Wedding

Kaugummiautomaten: Groschenopfer auf dem Schulweg

Malplaquetstr. 25

Malplaquetstr. 25

Leicht angeschmuddelt und auf Kinderaugenhöhe liegend sind sie heute fast gänzlich aus unserem Blick verschwunden. Auch in das Zeitalter des Internets wollen sie nicht so recht hinein passen.

Die Rede ist von Kaugummiautomaten. Weiterlesen

MÄDEA hat einen kleinen Hof mit Garten bekommen

Mädea 2015, Foto (c) Sulamith SallmannDas interkulturelle Zentrum für Mädchen und junge Frauen “MÄDEA” hat einen Außenbereich gestaltet bekommen.
Es gibt nun Fahrradständer, Sitzbänke und eine Tischtennisplatte im Hinterhof.

Seit Ende 2012 findet man das Mädchenzentrum in  der Grüntaler Str. 21, in dem sich auch ein Seniorentreff und eine Stelle des Jugendamtes befinden.
Davor war es seit 1997 im “Haus der Volksbildung” in der Badstraße untergebracht.

MÄDEA hat montags bs freitags von 14 – 19 Uhr geöffnet.
Neben Hausaufgabenhilfe werden unterschiedliche Projekte angeboten, die die Mädchen aktiv mitgestalten können.

www.maedea.stiftung-spi.de
maedea@stiftung-spi.de Weiterlesen

Stammtisch: Dem Wedding den Puls fühlen

StammtischWas bewegt den Wedding im Moment? Über welche Themen wird der Weddingweiser in den kommenden Wochen berichten? Reden wir den Wedding zu schön oder treffen wir den Ton? Darüber und über vieles Weitere berät die Redaktion beim Stammtisch am Donnerstag (16.4.) ab 18 Uhr im Mastul in der Liebenwalder Straße 33.

Der Stammtisch ist eine öffentliche Redaktionssitzung. Jeder, der die Autoren kennenlernen möchte oder selbst Ideen für Texte, Fotos oder auch Videos hat, ist eingeladen, daran teilzunehmen. Regelmäßig kommen zu den Stammtischen Gäste, um neue Projekte im Wedding vorzustellen. Der Stammtisch ist damit eine gute Gelegenheit, dem Wedding den Puls zu fühlen. Kommt vorbei, hört zu, lernt uns kennen, zeigt uns Euren Wedding, werdet Weddingweiser. ;-)

Geschichten aus dem Wedding: Hohlräume

jasner_screenDer Parkplatz zwischen Drontheimer und Tromsöer Straße an einem Sonntag: vereinzelte Autos, kaum ein Mensch. Hinterm Einrichtungsmarkt, bei den Müllcontainern und Palettentürmen fahre ich Rollschuh, ziehe schnelle, enge Runden, den Blick auf den Asphalt geheftet, der an dieser Stelle, aber nur an dieser Stelle, warum auch immer, besonders fein strukturiert und glatt ist. Als ich stoppe, steht da ein Mann, wenige Schritte entfernt. Er hält zwei Metallstäbe. Knapp einen Meter lang, aus Kupfer, offenbar Schweißdrähte, an einem Ende um 90 Grad geknickt, wodurch eine Art Griff entsteht. Der Mensch baut sich auf, sammelt sich, guckt in eine unergründliche Ferne. In den Fäusten hält er die Drähte wie ein schussbereiter Pistolero zwei langläufige Knarren. In seine millimeterkurzen Haare hat jemand rechts und links einen Scheitel rasiert. Er atmet durch und läuft los, gemessenen Schrittes, als nähere er sich einem Gegner zum Duell. Am unteren Saum seiner Jeans, über den Absätzen, hopsen zwei rechteckige, knallrote Flicken hinterher – was vermutlich keine Bedeutung hat, doch sind sie zu auffällig, um sie nicht zu erwähnen.

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