Kategorie: Mein Wedding

Der letzte Sonntag in Mareks Saunahaus

Hier war Mareks Saunahaus. Jetzt sind die Gewerberäume zu vermieten. Foto: Dominique Hensel

Hier war Mareks Saunahaus. Jetzt sind die Gewerberäume zu vermieten. Foto: Dominique Hensel

Es hätte ein Sonntag wie viele andere in Mareks Saunahaus sein können, dieser 29. November 2015. Der Chef begrüßt seine ankommenden Gäste mit einem Händedruck, die beiden Saunaöfen sind aufgeheizt und verbreiten wohlige Wärme. Wie an den meisten Wochenendtagen ist auch Steffi, Mareks Frau, mit von der Partie. Sie nimmt an der Theke die Bestellungen der Gäste entgegen und führt im Wechsel mit Marek zur vollen Stunde die hochgelobten Aufgüsse durch. Es scheint, alles sei wie immer. Dennoch wissen etliche der anwesenden Gäste, dass dies der letzte Tag des Sauna-Idylls in der Bernauer Straße sein wird.

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Wie der Weddingweiser half, einen verschwundenen VW-Bus zu finden

Der gestohlene Bus an der StraßeDie Weddingweiser-Pinnwand konnte mit ihren vielen Mitgliedern schon häufig Antworten geben: Wo gibt es einen guten Arzt? Wer hat Umzugkartons zu verschenken? Was mache ich mit dem Essen, das ich zu viel gekocht habe? Und wieso steht gerade mal wieder die halbe Straße voller Polizeiautos? Jetzt hat die Schwarmintelligenz der Weddinger sogar einen Bestohlenen glücklich gemacht. Eine kleine Geschichte aus einer großen Stadt.

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Ist das Leben doch unterschiedlich!

Nichts für Feiglinge - Grafik Sophie Herken

Nichts für Feiglinge. Grafik: Sophie Herken

Nichts für Feiglinge heißt der Blog von Cecilia Stickler, die gefühlte 80 Jahre in Deutschland lebt und furchtbar schwedisch geblieben ist. Wir übernehmen einen Beitrag über ihren Ausflug zum Kudamm (obwohl uns ihr Über mich eigentlich am besten gefällt):

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Sind wir im Wedding?

Eine Joggerin dehnt sich nahe der Bibliothek am Luisenbad. Foto: Kai Möller

Eine Joggerin dehnt sich nahe der Bibliothek am Luisenbad. Foto: Kai Möller

Carsten Jasner aus dem Soldiner Kiez war im Humboldhain unterwegs und hat ein Gespräch belauscht … Er fragt: Sind wir im Wedding? Der Beitrag über diese Begegnung haben wir aus dem Kiezmagazin Soldiner “Ein Blick in den Kiez” übernommen.

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4 Tipps für regionale Lebensmittel

Leopoldplatz Markttag WochenmarktSechs von zehn Befragten legen beim Einkauf Wert darauf, dass die Lebensmittel aus der Region kommen, fand das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2014¹  heraus. Und der Handel nutzt dieses neu entstandene Bewusstsein des Kunden auch aus. Manchmal findet das Niederschlag im Verkauf von wirklich vor Ort produzierten Lebensmittel, wie dies beispielsweise ein Supermarkt in der Müllerstraße² praktiziert. Oder es wird ein Regionalsiegel vergeben und die Preisschilder enthalten eine Kennzeichnung des Herkunftsortes.

Mit etwas mehr Aufwand ist es jedoch möglich, gezielt tatsächlich in der Region produzierte Lebensmittel zu kaufen und oft auch den Produzenten selbst kennenzulernen.

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Zwei Jahre Wedding

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(c) Anja Mayer

Letztens ist es mir so ganz natürlich, ohne große Vorüberlegung und doch aus Überzeugung, impulsartig, von den Lippen gegangen. Gemütlich auf der Badstraße den weltbesten Köfte verzehrend, die Szenerie beobachtend – viele skurrile, gleichsam schon gewohnt bekannt erscheinende Menschenexemplare in einem stetigen Gemisch aus Ghetto/Hartz IV/Gangster, Jung/Kreativ/Student, Bürgerlich/Normal, und und und…  Jedenfalls entstand wie so oft die ebenso gewohnt bekannte Diskussion um die Reize und Nichtreize des Wedding. Dass es hier schon irgendwie hart und hässlich ist. Und dann passierte es: “Aber alles in allem”, sagte ich, “ist es doch eben mein Zuhause.”

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