Kategorie: Lokalgeschichte

Malplaquetkiez: „Schönes strahlt aus“

Schraders Liebenwalder MalplaquetstrOlaf Fehrmann und sein Partner Jörg Müller leben seit Jahrzehnten im Kiez rund um die Malplaquet- und die Utrechter Straße. Mit ihren Geschäftsideen haben sie als Gastronomen ihr Umfeld in den letzten 15 Jahren sichtbar verändert. Im Interview mit dem Weddingweiser reden sie über die zurückliegenden knapp 20 Jahre im Kiez.
Weiterlesen

April, April – Oder: Wedding bleibt (vorerst) Wedding

Ortsteil Wedding. Karte: Alexrk2, using Openstreetmap, CC BY-SA 3.0 Wikimedia

Ortsteil Wedding bleibt bis zur nächsten Verwaltungsreform der Ortsteil Wedding. Karte: Alexrk2, using Openstreetmap, CC BY-SA 3.0 Wikimedia

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Mitte hat KEINE Beschlüsse zur Umbenennung von Ortsteilen gefasst. Der Weddingweiser hatte gestern gemeldet, dass der Ortsteil Wedding ab sofort ebenfalls Gesundbrunnen heißen würde. Allerdings war gestern der 1. April. Die Meldung war ein Scherz. Berechtigt ist allerdings die Frage: Wie ist das denn nun genau mit den Ortsteilen Wedding und Gesundbrunnen?

Weiterlesen

Der Schillerpark

Wie alles begann…….

Schiller-Eiche Schillerpark

Die Schiller-Eiche über der Barfusstraße

Wie im benachbarten Gebiet des Volksparks Rehberge gab es eine Dünenlandschaft und Flugsandbelastung. 1898 lagen die ersten Pläne vor, die eine Bepflanzung dieses Areals vorsahen. Die Bevölkerung im Norden Berlins war stark angewachsen und brauchte Erholungsstätten – „wat Jrünet“. 1903 fasste die Stadtverordnetenversammlung den Entschluss den Plan zu realisieren. Erst bekam der Park 1905 einem Namen. Anlass war der 100. Todestages von Friedrich von Schiller. 1907 wurde erst einmal der Wettbewerb zur Gestaltung des Schillerparks ausgeschrieben. Den Wettbewerb gewann der junge Magdeburger Gartenbauarchitekt Friedrich Bauer. 1909 konnte es dann losgehen. Der Festakt begann mit der Pflanzung der Schiller-Eiche in der Nähe der Barfusstraße. Diese Schiller-Eiche wurde eigens aus Schillers Geburtsort Marbach geholt und ist noch heute im nördlichen Parkteil zu besichtigen. 1910 konnte bereits der nördliche Teil des Parkes der Öffentlichkeit übergeben werden.
Weiterlesen

Nancy wollte wissen: Wie ist Euer Liebesleben?

Bildschirmfoto 2016-03-05 um 15.10.07Weddinger auf der Suche nach einem Esel, einem Weihnachtsmann oder einem Luftbefeuchter – all das haben wir schon erlebt auf unserer Weddingweiser-Pinnwand Im Dezember fiel uns ein besonderer Post von Nancy auf: „Nehmt doch bitte an der Umfrage meiner Masterarbeit teil. In 10 Minuten werdet ihr zu eurem Liebesleben und eurem Verhältnis zu Schönheit und Sex in der Werbung befragt.“ Das Liebesleben der Weddinger? Interessiert uns natürlich auch brennend! Deswegen haben wir mal nach den Ergebnissen gefragt.

Weiterlesen

Volkspark Rehberge und Goethepark

Wie alles begann…….

Im Goethepark

Im Goethepark

Erst gab es da die Jungfernheide, ein bis nach Spandau reichendes großes Forst – und Waldgebiet mit Flugsanddünen. Der Name des etwa 78 Hektar großen Volksparks weist auf den damaligen Wildbestand hin. Die Dünen wurden in vielfältiger Weise genutzt: als militärisches Übungsgelände und zum Sandabbau. Dieser feine Sand war bei den Hausfrauen der Stadt gefragt. Dann folgte eine kleine Öko – Katastrophe: In den kalten Wintern nach dem ersten Weltkrieg holzte die notleidende Bevölkerung den gesamten Waldbestand ab und die dünne Humusdecke wurde fortgeweht. Übrig blieb eine Sandwüste. Neben Sand, wenig zu essen, gab es auch wenig Arbeit. Dies beschreibt der Weddinger Maler Otto Nagel sehr eindrücklich in seinen Erinnerungen. Genossen verschafften ihm eine bezahlte Stelle in einem Beschäftigungsprogramm. Ein Volkspark soll entstehen. Das war 1922. Begonnen wurde mit dem Goethepark.

Weiterlesen