Kategorie: Lokalgeschichte

Berlin Postkolonial e.V. lädt zum Stadtrundgang im Afrikanischen Viertel

Berlin Postkolonial e.V.Der Verein Berlin Postkolonial e.V. führt seit einigen Jahren regelmäßig Stadtrundgänge im Afrikanischen Viertel durch, um anhand kolonialer Spuren im öffentlichen Raum (siehe Straßennamen) globale Geschichte auch vor Ort erfahrbar zu machen.
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Wie das heutige Brunnenviertel besiedelt wurde

pankemühle

Früher ein ungezügeltes Flüsslein, heute gebändigt: die Panke

Anfang des 18. Jahrhunderts floss die Panke noch weit außerhalb Berlins und mündete auf Höhe des heutigen Bahnhofs Friedrichstraße in die Spree. Östlich des Flusses war der Boden fruchtbar und wurde für den Ackerbau genutzt, westlich von ihm war der Boden sandig und unfruchtbar. Die Fichtenwälder, die sich bis zur Jungfernheide hinzogen und nur durch Sümpfe und Fenne unterbrochen waren, fielen im Laufe der folgenden Jahrzehnte dem Holzhunger der wachsenden Großstadt zum Opfer: als Brennholz, Bauholz, und für den Bau einer Zollmauer aus Holzpalisaden (ab 1730 – von den 17 Toren dieser Zollmauer ist nur noch das Brandenburger Tor erhalten). Mitte des 18. Jahrhunderts befahl der preußische König, Friedrich der Große, die Besiedlung des Gebiets. Die damalige Stadtgrenze zog sich vom Oranienburger Tor über das Hamburger Tor zum Rosenthaler Tor, entlang der heutigen Torstraße. Weiterlesen