Kategorie: Kolumne

Zeugnis für den Wedding

Ein Zeugnis für den Wedding. Grafik Andrei Schnell.

Ein Zeugnis für den Wedding. Grafik Andrei Schnell.

Wir meinen, das ist ungerecht: die lieben Kleinen bekommen von der Schule ein Zeugnis, damit die lieben Großen jubeln, loben und zum Eis einladen. Und alle anderen? Sollen die nur am Valentinstag ausgeführt werden? Nix. Heute ist Zeugnistag für den Wedding. Wer im Wedding wohnt, lebt und gedeiht, der darf nebenstehendes Zeugnis ausdrucken, damit zu einem freigiebigen Nachbarn seiner Wahl gehen und fragen: Heute ist Zeugnistag, lädst Du mich ein ins Punkt, Punkt, Punkt (hier darf ein Ort eigener Wahl eingetragen werden)? Denn heute ist Zeugnistag für den Wedding.
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Die Kinder vom Zeppi

Kinderspielplatz Zeppelinplatz mit Liegewiese

Kinderspielplatz Zeppelinplatz mit Liegewiese

Wer sich dem Zeppelinplatz nähert, kann sie schon von Weitem hören: Kinder! Viele, viele Kinder! Und ganz viel Spaß scheinen die Großen und Kleinen zudem zu haben. Dass Teile des Platzes noch immer mit Bauzaun abgeriegelt sind, das stört sie nicht im Geringsten. Auch nicht, dass der Zeppi bis vor kurzem noch den zweifelhaften Charme des Heruntergekommenen verströmte. Mit der Neugestaltung ist der tatsächlich als Landeplatz für Luftschiffe erbaute Platz ganz unverhofft zum Familien-Hotspot geworden.

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Wedding heißt ab sofort Gesundbrunnen

Ortsteil Gesundbrunnen. Foto: Andrei Schnell.

Ortsteil Gesundbrunnen. Foto: Andrei Schnell.

Völlig überraschend wurde bekannt, dass der Ortsteil Wedding in Gesundbrunnen umbenannt worden ist. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat dies auf ihrer letzten Sitzung am 17. März beschlossen. Der Grund für diesen Schritt: Zwei unterschiedliche Namen für das Gebiet des ehemaligen Bezirks Wedding seien zu viel. Weiterlesen

Gezielte Provokation

Baustadtrat Carsten Spallek - Foto: Andrei Schnell

Baustadtrat Carsten Spallek – Foto: Andrei Schnell

Das Café Leo und seine Rettung

Es besteht aus einem schon etwas in die Jahre gekommenen Imbisswagen und einem länglichen Zelt, unter das sich ein paar schrabblige Plastikstühle und –Tische drängen. Fast scheint es so, als ob der Kampf, der in und außerhalb des benachbarten Rathauses Wedding um seine Zukunft tobte, auch äußerlich Spuren hinterlassen hat. Die Rede ist vom Café Leo. Und von seiner– vorläufigen Rettung. Doch nicht die soll an dieser Stelle interessieren.

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Obdachlosenhilfe – Warum mache ich das eigentlich?

Der umgestaltete Leopoldplatz

Der umgestaltete Leopoldplatz

Ein Samstagmorgen im Herbst 2015, 7.30 Uhr – ich fahre gerade in Richtung Leopoldplatz. Vor dem ehemaligen Bürgeramt liegt mitten auf dem Fußweg ein Mann. Ein Obdachloser. Mit dem Gesicht nach unten. Zwei Männer von der Berliner Straßenreinigung gehen zu ihm; er reagiert jedoch nicht, vermutlich liegt er da schon eine Weile regungslos. Einer der Männer greift zum Handy und telefoniert, ruft wahrscheinlich Notarzt oder Polizei. Szenen, die man in Berlin eigentlich tagtäglich sieht und trotzdem schockieren sie immer wieder. Mich jedenfalls.

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Wiesenburg soll als Ort für Flüchtlingsunterkünfte verhindert werden

Wahrzeichen der Wiesenburg ist der Schornstein. Foto: Wiesenburg e.V.

Wahrzeichen der Wiesenburg ist der Schornstein. Foto: Wiesenburg e.V.

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln – so unentschieden müssen sich derzeit all jene fühlen, denen die Zukunft der Wiesenburg als Kulturort etwas bedeutet. Was vor allem daran liegt, dass komplett unklar ist, ob dort demnächst eine MUF, eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge, errichtet wird. Oder eben nicht. Auf der aktuellsten Liste des Senats jedenfalls ist der Standort Wiesenstraße wieder aufgeführt. Eine Tatsache, die für entsprechende Unruhe sorgt.

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