Kategorie: Grüner Wedding

4 Tipps für regionale Lebensmittel

Leopoldplatz Markttag WochenmarktSechs von zehn Befragten legen beim Einkauf Wert darauf, dass die Lebensmittel aus der Region kommen, fand das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2014¹  heraus. Und der Handel nutzt dieses neu entstandene Bewusstsein des Kunden auch aus. Manchmal findet das Niederschlag im Verkauf von wirklich vor Ort produzierten Lebensmittel, wie dies beispielsweise ein Supermarkt in der Müllerstraße² praktiziert. Oder es wird ein Regionalsiegel vergeben und die Preisschilder enthalten eine Kennzeichnung des Herkunftsortes.

Mit etwas mehr Aufwand ist es jedoch möglich, gezielt tatsächlich in der Region produzierte Lebensmittel zu kaufen und oft auch den Produzenten selbst kennenzulernen.

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Hat das Parkcafé Rehberge eine Zukunft?

(c) Marie Wieland

(c) Marie Wieland

Frischer Kuchen, heißer Kaffee und bei Bedarf eine kühle Berliner Weiße mit Schuss? Das Parkcafé im Herzen der Rehberge, direkt an der Catcherwiese gelegen, war über viele Jahre hinweg der Garant für einen gemütlichen Nachmittag in der Sonne. Wer einen Ausflug in den Volkspark unternahm oder das Wildtiergehege besuchte, der landete später oft an einem der Tische des Parkcafés. Seit dem 31. Dezember 2014 ist das beliebte Ausflugslokal nun schon geschlossen. Seitdem verfällt die bauliche Substanz zusehends, obwohl sich die Weddinger nichts sehnlicher wünschen, als dass es mit dem zur Institution gewordenen Ausflugslokal endlich weiter gehen kann. Seit dieser Woche fragen wir uns: Hat das ehemalige Parkcafé eventuell ein Käufer gefunden? Es gibt erste Anzeichen.

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Nordufer: Immer am Kanal lang – die entspannteste Straße im Wedding

Nordufer Schiffahrtskanal TorfstraßenstegDer Name deutet es schon an – das Nordufer liegt am Wasser. Kaum eine andere Weddinger Straße deckt ein so breites Spektrum an ungewöhnlichen Bauwerken ab: von einer Schleuse über ein historisches Freibad, eine Krankenhausstadt, ein Mausoleum für einen weltberühmten Forscher, über eine denkmalgeschützte Wohnanlage bis hin zu einem „Café Achteck“…

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Läuft im Wedding….

(C) Kai Möller/Panke Foto

(C) Kai Möller/Panke Foto

Der Wedding, eine triste Ansammlung von Mietskasernen, Nachkriegsscheußlichkeiten und autobahnartigen Straßenschneisen? Dieses Bild haben viele noch immer im Kopf, wenn sie an unseren Teil der Stadt denken. Doch Kenner wissen: das ist nur die eine Seite, die sich den oberflächlichen Kennern des Weddings offenbart. In Wirklichkeit ist der Wedding ein überwiegend grüner Teil Berlins, dessen Parks und Plätze sich zu Grünzügen zusammenlegen lassen. Ideale Laufstrecken, die wir mit Hinweisen der Weddingweiser-Leserinnen und Leser auf dieser Karte zusammengestellt haben. Viel Spaß! Weiterlesen

Wildtiergehege in den Rehbergen soll erhalten bleiben

Im Volkspark Rehberge am Möwensee

Im Volkspark Rehberge am Möwensee

Bereits in der 42. öffentlichen Sitzung am 24. September 2015 hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) ein Gesuch beschlossen. Das Bezirksamt wird darin aufgefordert, die Wildgehege in den Rehbergen zu erhalten und eine möglichst natürliche Gruppengrößen für die Tiere zu gewährleisten. Das bedeutet auch, dass die Betreuung der Tiere verbessert werden soll, und mancher würden sagen: verbessert werden muss. Was allerdings mit den anderen verwaisten Wildschweingehegen oder der leer stehenden Vogelvoliere passieren soll, ist derweil nicht geklärt. Der Erhalt des Damwilds, der Mufflons, der Schafe und der anderen Tiere im hinteren Teil des Volksparks ist dennoch ein positives Zeichen für den Wedding.

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Erntedank: Herbstfeste im Himmelbeet und im Mauergarten

erntedankfesthimmelbeetErntedank ist eigentlich ein christliches Fest. Nach der Ernte im Herbst soll damit Gott für die Gaben gedankt werden. Dafür werden Getreide, Obst, aber auch Honig und Wein unter der Erntekrone präsentiert. Am Wochenende feiern die beiden Gemeinschaftsgärten im Wedding Erntedank. Mit Gaben aus dem Garten, mit Ritualen und Kochbuch, mit Kürbis-Schnitzen und Holzstamm-Säge-Wettbewerb und vielem mehr. Aber ganz ohne Erntekrone und Gebete.

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Die Panke wird Natur – aber nicht im Soldiner Kiez

Kein natürliches Ufer: Die Panke an der Soldiner Brücke. Foto: A. Schnell

Kein natürliches Ufer: Die Panke an der Soldiner Brücke. Foto: A. Schnell

Die Panke soll wieder ein natürlich wirkendes Flüßchen werden. Deshalb sollen im Rahmen des Projektes „Panke 2015“ entlang des Flusses Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Planungsunterlagen dafür lagen vor kurzem in der Bibliothek am Luisenbad aus. Doch die Überraschung ist: Der Abschnitt zwischen Osloer und Soldiner Straße kommt darin als einziger Pankeabschnitt nicht vor.

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