Ahoy versus Unicorn – Coworking im Brunnenviertel

Schöne Bilder auf ihren Webseiten haben beide Coworking-Spaces, die es im Brunnenviertel gibt. Im Sommer 2016 hat auf der Brunnenstraße eine zweite Filiale von unicorn.berlin eröffnet. In der Wattstraße gibt es seit xxx Ahoy!Berlin. Ganz so glänzend wie die Fotos, wirken beide Orte bei einem Besuch dann nicht.

Ahoy!Berlin

Der Eingang ist nicht so leicht zu finden. Geht man im falschen Aufgang gleich neben dem Pförtner in der Wattstraße die Treppen hinauf, dann steht man vor einem Surfbrett. Ahoy ist darauf zu lesen. Doch der Eingang ist hier nicht. Man muss zu einer kleinen, schmalen Tür und durch einen grauen Durchgang gehen, es riecht nach Industrie und Beton.

Der Standort Wattstraße ist ein gemischter Gewerbehof. Auf der einen Seite gibt es den LKW-Vermieter mateco, aber auch den Halbleiterproduzenten MKS Instruments. Auf der anderen Seite haben in der Wattstraße Online-Händler wie Amorelli, lala Berlin oder xxx ihre Räume.

Ahoy!Berlin hat in der zweiten Etage nach eigenen Angaben 4.500 Quadratmeter im Angebot. Vermietet werden Schreibtische als klassisches Co-Working, Besprechungsräume und auch komplette Büros. Der Schreibtisch kostet ab 15 Euro (netto!) pro Tag, das Büro je nach Größe ab netto 900 Euro pro Monat. Auch ein Veranstaltungssaal für 150 Gäste kann ab 1000 Euro pro Tag gemietet werden.

Mieter eines Schreibtischs können rund um die Uhr an ihren Arbeitsplatz, 24/7 nennt sich dieser Service. Zugang zum Büro außerhalb der üblichen Bürozeiten ist über einen Pin-Code an der Tür möglich.

Etwas erstaunlich ist, dass auf der Webseite nicht darauf hingewiesen wird, dass W-Lan inklusive ist.

Dafür wird damit geworben, dass der Mieter Zugang zur Startup-Community habe. Küche und Lounge sind ebenfalls inklusive.

Athmosphärisches???

Unicorn.Berlin

Das Unicorn.Belin wirbt mit dem Spruch Work, Eat, Meet. Am Standort Brunnenstraße ist der Punkt Essen noch nicht recht ausgebaut. Aber es gibt eine kleine Tee-Ecke, wo man sich selbst einen Kaffee oder eine Tütensuppe heiß machen kann. Unicorn.Berlin selbst erklärt in einem Flyer, die Stärke der Filiale im Brunnenviertel ist der Veranstaltungssaal für bis zu 200 Personen.

Unicorn.Berlin nutzt eine ehemalige Einzelhandelsfläche, über die alteingesessene Menschen aus dem Brunnenviertel erzählen, dort sei einmal der Supermarkt Meyer gewesen. Betritt man den Laden von der Straße aus, befindet man sich zunächst in der Lounge, die Co-Working-Plätze schließen sich an, mit Glaswänden abgetrennte Besprechungsräume liegen hinten. Und es gibt den Bereich, der als Veranstaltungssaal genutzt werden kann. Die Übergänge zwischen den Bereichen sind fließend.

Auch hier werden klassische Co-Working-Plätze für netto 15 Euro vermietet. Es sind auch halbtägliche Buchungen möglich. Laut Webseite sind Internetzugang, Drucker, Lounge sowie Kaffee und Tee inklusive.

Athmosphärisches

Text und Fotos: Andrei Schnell

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