Yildiz Gözleme: Hauchdünn und sättigend

yildiz-gc3b6zlemeDie türkische Esskultur bereichert Berlin – in regelmäßigen Abständen – immer wieder neu. Seit mehr als vierzig Jahren ist der Döner Kebap aus den Straßen der Hauptstadt selbst außerhalb der bunt gemischten Innenstadtkieze nicht mehr wegzudenken. Doch neben dem „Döner mit allem und scharf“ gibt es noch mehr zu entdecken. Zum Beispiel Gözleme. Seit einigen Jahren sind die dünnen, meist herzhaft gefüllten Fladenbrote aus Mehl, Wasser und Salz in vielen Cafés zu haben. Bei Yildiz, ein paar Meter nördlich des Alhambra-Kinos und gegenüber vom Schillerpark-Center, sind diese besonders frisch. Weiterlesen

Was, wann, wo im Wedding (30. Woche)

was wann woIm Wedding reicht es manchmal, sich ein paar Minuten auf die Straße zu stellen – ganz großes Kino. Es gibt aber auch kulturelle Ereignisse, die ebenfalls unsere Aufmerksamkeit verdienen. Deshalb gibt es bei uns einen Kurzüberblick über Veranstaltungen, die im Wedding stattfinden. Weiterlesen

Wedding.hilft feiert den Sommer

Wedding hilft, Sommerfest 2016Die Willkommensinitiative Wedding.hilft möchte den Geflüchteten, die in den diversen Notunterkünften im Wedding untergebracht sind, tatkräftig helfen und ihnen ein Zuhause in unserem Kiez schaffen. Was dient besser der Vernetzung als ein gemeinsames Fest? Deshalb steigt das diesjährige Sommerfest der Initiative am Samstag, den 30.07.2016 im Hof der Prinzenallee 58. Zwischen 13:00 und 19:00 Uhr sind alle alten und neuen Weddinger eingeladen, gemeinsam zu feiern, tanzen und zu schlemmen.

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Als die „Plumpe“ noch Nabel der Fußballwelt war

Blau-weiße Wunder von Michael Jahn im Verlag Die Werkstatt.

Blau-weiße Wunder von Michael Jahn im Verlag Die Werkstatt.

Herzlichen Glückwunsch Hertha BSC. Heute wird der Verein 124 Jahre alt. Zu Opas Zeiten, als Hertha noch Deutscher Meister wurde, fanden viele Saison-Spiele in der „Plumpe“ statt –  einem Stadion in der Behmstraße. Michael Jahn hat in seinem Buch „Blau-weiße Wunder. Die Geschichte von Hertha BSC“ auch einige Kapitel über die Anfänge der Hertha im Gesundbrunnen geschrieben. Ein Blick zurück auf Herthas Kinderjahre.

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Berliner Unterwelten e.V. rettet DDR-Grenzturm

Grenzbeobachtungsturm auf dem Übungsgelände Havelberg. Foto Dirk Mundry.

Grenzbeobachtungsturm auf dem Übungsgelände Havelberg. Foto Dirk Mundry.

Da klingt Stolz mit, wenn die Berliner Unterwelten (Hauptsitz am Bahnhof Gesundbrunnen) schreiben: „Dank der Aufmerksamkeit unseres Vereinsmitgliedes Dirk Mundry kann ein Original-Beobachtungsturm BT6, ein Turm wie er in den 1970er Jahren auch an der Bernauer Straße als Teil der Berliner Mauer stand, nach Berlin gebracht und dem Dokumentationszentrum Berliner Mauer zur Verfügung gestellt werden.“ Dirk Mundry selbst sagt auf Anfrage des Weddingweisers: „Ich habe beruflich und privat immer noch mit der Bundeswehr zu tun und kenne den Turm nun schon seit 27 Jahren.“ Der Turm wird zunächst in einem Lapidarium gesichert. Derzeit ist er nur für die Fachwelt zugänglich. Ab 2017 soll der Turm als Teil des Mauermuseums auf dem Mauerstreifen aufgerichtet werden.
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Die Mezcal-Bar „Carcosa“: Mit dem ‚Yellow King‘ auf Du

Lukas hinter seinem Tresen

Lukas hinter seinem Tresen

Mit dem Wedding verbindet man so einiges. Angefangen mit der hohen Dichte an Spielcasinos, über eine in Teilen ebenso hohe Arbeitslosigkeit bis hin zum Berliner Inbegriff des „Schmelztiegel von Kulturen“. Eines bringt man aber kaum mit ihm in Verbindung, nämlich „Barkultur“. Völlig zu unrecht, denn es gibt sie, die guten Bars. Auch bei uns im Wedding. Man muss manchmal nur eben etwas genauer hinschauen. Wie zum Beispiel bei der „Carcosa“-Bar! Wie jetzt, nie gehört? Das könnte eventuell am „Hidden Bar“-Konzept liegen. Das bedeutet, kein Schild deutet auf die Bar hin. Man sieht sie schlichtweg nicht. Wer allerdings schon einmal die rote Tür im Castle Pub auf der Hochstraße gesehen hat, sollte beim nächsten Mal vielleicht mal anklopfen. Es lohnt sich!

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Kolonie Wedding. Ein guter Ort für die Kunst.

Infoladen in der Soldiner Straße der Kolonie-Wedding. Foto Andrei Schnell.

Infoladen in der Soldiner Straße der Kolonie-Wedding. Foto Andrei Schnell.

Im Dezember 2015 unternahm Pavel Drabek einen Galerie-Rundgang in der Kolonie Wedding. Pavel Drabek „genießt die Kunstszene in Berlin, speziell im Wedding“, wie es in der ersten Ausgabe des Magazin „Hallo Mitte“ heißt. Der Weddingweiser veröffentlicht einen Ausschnitt seiner Reportage in Ich-Form, die in „Hallo Mitte“ erschien.

„Mit meiner Freundin habe ich einen Atelier-Rundgang unternommen. Es war ein kalter, grauer und regnerischer Tag. An solchen Tagen versteht man, warum die Berliner fünfzig Wörter für Regen haben.

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