Berliner Unterwelten e.V. rettet DDR-Grenzturm

Grenzbeobachtungsturm auf dem Übungsgelände Havelberg. Foto Dirk Mundry.

Grenzbeobachtungsturm auf dem Übungsgelände Havelberg. Foto Dirk Mundry.

Da klingt Stolz mit, wenn die Berliner Unterwelten (Hauptsitz am Bahnhof Gesundbrunnen) schreiben: „Dank der Aufmerksamkeit unseres Vereinsmitgliedes Dirk Mundry kann ein Original-Beobachtungsturm BT6, ein Turm wie er in den 1970er Jahren auch an der Bernauer Straße als Teil der Berliner Mauer stand, nach Berlin gebracht und dem Dokumentationszentrum Berliner Mauer zur Verfügung gestellt werden.“ Dirk Mundry selbst sagt auf Anfrage des Weddingweisers: „Ich habe beruflich und privat immer noch mit der Bundeswehr zu tun und kenne den Turm nun schon seit 27 Jahren.“ Der Turm wird zunächst in einem Lapidarium gesichert. Derzeit ist er nur für die Fachwelt zugänglich. Ab 2017 soll der Turm als Teil des Mauermuseums auf dem Mauerstreifen aufgerichtet werden.
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Die Mezcal-Bar „Carcosa“: Mit dem ‚Yellow King‘ auf Du

Lukas hinter seinem Tresen

Lukas hinter seinem Tresen

Mit dem Wedding verbindet man so einiges. Angefangen mit der hohen Dichte an Spielcasinos, über eine in Teilen ebenso hohe Arbeitslosigkeit bis hin zum Berliner Inbegriff des „Schmelztiegel von Kulturen“. Eines bringt man aber kaum mit ihm in Verbindung, nämlich „Barkultur“. Völlig zu unrecht, denn es gibt sie, die guten Bars. Auch bei uns im Wedding. Man muss manchmal nur eben etwas genauer hinschauen. Wie zum Beispiel bei der „Carcosa“-Bar! Wie jetzt, nie gehört? Das könnte eventuell am „Hidden Bar“-Konzept liegen. Das bedeutet, kein Schild deutet auf die Bar hin. Man sieht sie schlichtweg nicht. Wer allerdings schon einmal die rote Tür im Castle Pub auf der Hochstraße gesehen hat, sollte beim nächsten Mal vielleicht mal anklopfen. Es lohnt sich!

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Kolonie Wedding. Ein guter Ort für die Kunst.

Infoladen in der Soldiner Straße der Kolonie-Wedding. Foto Andrei Schnell.

Infoladen in der Soldiner Straße der Kolonie-Wedding. Foto Andrei Schnell.

Im Dezember 2015 unternahm Pavel Drabek einen Galerie-Rundgang in der Kolonie Wedding. Pavel Drabek „genießt die Kunstszene in Berlin, speziell im Wedding“, wie es in der ersten Ausgabe des Magazin „Hallo Mitte“ heißt. Der Weddingweiser veröffentlicht einen Ausschnitt seiner Reportage in Ich-Form, die in „Hallo Mitte“ erschien.

„Mit meiner Freundin habe ich einen Atelier-Rundgang unternommen. Es war ein kalter, grauer und regnerischer Tag. An solchen Tagen versteht man, warum die Berliner fünfzig Wörter für Regen haben.

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6 Weddinger Orte für Bücherwürmer

Regal Café BieligDer Wedding ist mit großartigen Bibliotheken ausgestattet, und auch ein paar originelle Bücherläden kann der Lesehungrige in unserem Stadtteil finden. Wir haben einmal einige Orte zusammengefasst, die die Herzen von Bücherwürmern höher schlagen lassen könnten:

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Zeugnis für den Wedding

Ein Zeugnis für den Wedding. Grafik Andrei Schnell.

Ein Zeugnis für den Wedding. Grafik Andrei Schnell.

Wir meinen, das ist ungerecht: die lieben Kleinen bekommen von der Schule ein Zeugnis, damit die lieben Großen jubeln, loben und zum Eis einladen. Und alle anderen? Sollen die nur am Valentinstag ausgeführt werden? Nix. Heute ist Zeugnistag für den Wedding. Wer im Wedding wohnt, lebt und gedeiht, der darf nebenstehendes Zeugnis ausdrucken, damit zu einem freigiebigen Nachbarn seiner Wahl gehen und fragen: Heute ist Zeugnistag, lädst Du mich ein ins Punkt, Punkt, Punkt (hier darf ein Ort eigener Wahl eingetragen werden)? Denn heute ist Zeugnistag für den Wedding.
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Profi-Fußballer und Politiker haben was gemeinsam

Senator Andreas Geisel (SPD) während einer Wahlkampfveranstaltung. Foto Andrei Schnell.

Senator Andreas Geisel (SPD) während einer Wahlkampfveranstaltung. Foto Andrei Schnell.

Andreas Geisel, der Senator für Stadtentwicklung, kam am 14. Juli ins Brunnenviertel. Maja Lasić, die Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis 7 (Brunnenviertel und Sprengelkiez) hatte eingeladen zur Wahlkampfveranstaltung: „Bezahlbares Wohnen im Brunnenviertel. Für alle.“ Ein guter Anlass, um zu beobachten, was es heißt, ein Politiker zu sein. Dabei fällt auf, dass die beiden Berufe, der des Politikers und der eines Profi-Fußballers, ein paar Dinge teilen.
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Was Kinder über ihren Wedding denken

Ist der Wedding der beste Ort der Welt für junge Menschen? Foto: Dominique Hensel

Ist der Wedding der beste Ort der Welt für junge Menschen? Foto: Dominique Hensel

Es fehlt, es nervt! Es fehlt, es stört, es nervt! Lautstark und mit selbst gebastelten Plakaten haben Kinder und Jugendlichen die Erwachsenen vor einer Woche (8.7.) beim Sommerfest auf dem Spielplatz Eulerstraße begrüßt. Was nervt und was fehlt führten sie den Politikern, dem Jugendamt und den Vertretern von Polizei und Quartiersmanagement dann ganz bildhaft auf der Bühne vor. Mehr Fußballplätze wünschen sie sich vor allem, aber auch coolere Spielplätze, mehr Sicherheit und weniger Müll an ihren Treffpunkten.

 

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