Auf die Finger geschaut: Hand-Werk in Indien

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Foto: Marcus Bauer

Am kommenden Samstag wird im “aman!” die Fotoausstellung “La main d’oeuvre” eröffnet. Nach dem Krieg stand Handgemachtes in unseren Breiten für Rückständigkeit und Mangel. Mit dem Wirtschaftswunder wurden industriell gefertigte Produkte zum Symbol für Fortschritt und Wohlstand. Und während heute “Manufaktur” wieder zum exklusiven Markenzeichen wird, verschwindet andernorts die Handarbeit langsam aus dem Alltagsbild. Beispiele dafür, was Hände alles bewerkstelligen, hat der Reisejournalist Marcus Bauer in den Jahren 2007 und 2008 im Nordosten Indiens fotografisch festgehalten.

“Neben meiner Wohnung in Kolkata arbeitete ein Töpfer, der Götterstatuen aus Ton herstellte”, erzählt Marcus Bauer. “Die Idee, den Menschen genauer auf die Finger zu schauen, entstand in dieser Werkstatt.” Beim Reisen durch die Bundesstaaten West-Bengalen, Sikkim und Assam hat er eindrucksvoll dokumentiert, wo zum Beispiel in der Stoff- und Genussmittelproduktion Menschen noch ihre Finger im Spiel haben.

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Foto: Marcus Bauer

Marcus Bauer ist freiberuflicher Journalist und Tourismusberater. Seine Reisereportagen erscheinen in verschiedenen Zeitungen und Fachzeitschriften in Deutschland und Österreich sowie auf dem Blog www.einfachgutereisen.com. “La main d’oeuvre“ ist seine erste Fotoausstellung.

Kontakt: marcus.bauer@agricolus.de

aman!, Sprengelstr. 39, 13353 Berlin-Wedding, täglich ab 17.00 Uhr

Vernissage: Samstag, 29. August,  19.00 Uhr

 

Lange Nacht in den Gerichtshöfen

GerichtshöfeDie »Lange Nacht« hat in den Weddinger Gerichtshöfen eine langjährige Tradition. Auch in diesem Jahr öffnen am Sonnabend, 5. September von 16 bis 24 Uhr wieder zahlreiche Künstler der Gerichtshöfe ihre Ateliers und Werkstätten einem breiten, fachkundigen und interessierten Publikum, ergänzt um eine Präsentation externer Künstler in einer Gästeetage auf ca. 700m².

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Eiszeit im Wedding

Zum Trost, falls mal der Sommer ebenfalls Ähnlichkeit mit einer Eiszeit haben sollte, oder eben nicht – gibt’s hier noch Tipps, wo man im Wedding gutes Eis essen kann:

Das schmalste Haus Berlins ist fünf Meter breit und befindet sich in der Müllerstraße 156 d nahe der Gerichtstraße. Bei dem darin befindlichen Eiscafé „Dal Col Silvio“ muss man sich zwischen einer großen Auswahl an selbst hergestellten Eissorten entscheiden….

In der Malplaquetstraße 42 (nahe der Nazarethkirchstraße) befindet sich das Eiscafé Pingolino.

In der Maxstraße 11 befindet sich eine Filiale der Eismanufaktur-Berlin.

Bellissimo heißt ein kleines Eiscafé in der Müllerstraße 122 (Nähe Transvaalstraße).

Im Sprengelkiez ist das Eiscafé (und italienische Restaurant) Il Falco in der Sprengelstraße 41 zu empfehlen. In der Fehmarner Straße 20 sorgt das Schoko & Luise für selbstgemachtes Eis.

Eiscafe_EisbergIm Afrikanischen Viertel findet sich in der Transvaalstraße 13 das Eiscafé Kibo mit originellen selbstgemachten Eissorten. Ganz in der Nähe hat auch das Kelly’s aufgemacht (Togostraße 4).

Und ganz am Ende des Brunnenviertels (oder am Anfang) liegt in der Brunnenstr. 55 der “Eis-Berg” (fast an der Ecke Bernauer Str.)

Näher am Gesundbrunnen liegt das Eis Henri, Brunnenstr. 96, ein preiswertes Eiscafé, in dem das Eis in Becher gespachtelt wird.

Sprach- und Lesewoche im Wedding: Wörter, Texte und Autoren

Lesewoche_Gleimoase

Auch in diesem Jahr wird in der Gleim-Oase in der Gleimstraße wieder vorgelesen.

Diesen Herbst wird der Wedding wieder zur Lesebühne. Zum vierten Mal lädt die in Gründung befindliche Bürgerstiftung Wedding zu einer Woche der Sprache und des Lesens ein. Der Auftakt findet am 4. September um 20 Uhr im Cineplex Alhambra mit Texten und Musik aus dem Wedding statt. Bis zum 12. September werden mehr als 20 Veranstaltungen überall im Stadtteil stattfinden.

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Der Mann mit der Maske im CITY KINO WEDDING

Plakat Frank2Diese Woche im City Kino Wedding: Eine unabhängige Frau im viktorianischen England AM GRÜNEN RAND DER WELT, der Freiheit beraubte Jugendliche in der Erziehungsanstalt FREISTATT und der Musiker FRANK, der mit allen möglichen Neurosen zu kämpfen hat und ununterbrochen einen Kopf aus Pappmaché trägt. Jawohl!
Do. 27. August 19 Uhr Am grünen Rand der Welt (engl. OmU)
Do. 27. August 21.15 Uhr Frank (engl. OmU)
Fr. 28. August 19 Uhr Am grünen Rand der Welt
Fr. 28. August 21.15 Uhr Frank (engl. OmU)
Sa. 29. August 17 Uhr Freistatt
Sa. 29. August 19 Uhr Am grünen Rand der Welt
Sa. 29. August 21.15 Uhr Frank (engl. OmU)
So. 30. August 14 Uhr Am grünen Rand der Welt
So. 30. August 16.15 Uhr Freistatt
So. 30. August 18.15 Uhr Amy (engl. OmU)

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