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Badstraßenkiez: Wo einst eine Quelle sprudelte

pankemühleWeder die modernen Gebäude des Fern- und Regionalbahnhofs Gesundbrunnen noch die äußere Erscheinung der umliegenden Gebäude lassen heute noch erahnen, wo die Herkunft des Namens Gesundbrunnens zu suchen ist.

Tatsächlich war an der Stelle, an der die heutige Badstraße die Panke kreuzt, für einige Jahre ein Kurbetrieb angesiedelt, dem der ganze Ortsteil seinen Namen verdankt. Spätestens seit 1702 ist die Pankebrücke erwähnt, und kurz darauf entstand an dieser Stelle eine Walkmühle. Deren Nachfolgegebäude von 1844 mit aufgemaltem Mühlrad kann man heute noch dort finden.
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Kolumne: Sag zum Abschied leise Servus

Als Weddinger läuft man ja ständig Gefahr, sich an bislang Unbekanntes gewöhnen zu müssen. Seien es die Hundekötel-Beutel-Spender im Park, die neue Galerie im Kiez oder Schlimmeres, auf das bislang getrost verzichtet werden konnte. Aber jetzt greift das Bezirksamt Mitte am Rathaus Wedding durch. Nicht nur, dass auf dem “schön verwahrlosten” Rathausplatz eine neue Bibliothek hingeklotzt wird. Nein, jetzt soll auch noch der komplette Platz komplett umgestaltet werden. Und zwar so, “dass sich die Besucher gerne auf dem Platz aufhalten”, wie es in der Bezirksamts-Ankündigung einer Informationsveranstaltung heißt. Eine fette Unterstellung, dass Unsereiner da jetzt nicht so gerne war. Das Allerschärfste aber ist, dass dafür extra ein – wahrscheinlich schweineteurer – Wettbewerb ausgelobt wurde, den tatsächlich ein Büro – und jetzt festhalten! – aus Prenzlauer Berg gewonnen hat. Die Info-Sause hab’ ich mir gespart. Die können garantiert nur Kollwitzplatz ;-)

Autor: Ulf Teichert

Die Kolumne erscheint ebenfalls jeden Samstag im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding.

Pressemitteilung Bezirksamt Mitte

Bericht über den Wettbewerb

Die Kolumne: Harmonische Beziehung

In seinem neuen Buch “Artgerechte Partnerhaltung” untersucht Andreas Winter verborgenes zwischenmenschliches Konfliktpotenzial. Eine Erkenntnis: Wer fremdartige Eigenschaften toleriert und auch akzeptiert, lebt entspannter und harmonischer. Liebe ohne Stress also. Als ich das las, dachte ich, dass dies mein Verhältnis zum Wedding und seinem bunten Vielvölkermix ziemlich genau beschreibt. Jetzt muss der eine oder andere Hundehalter nur noch lernen, dass sich sein bester Freund nicht mehr auf dem Gehweg löst, und der eine oder andere Radfahrer begreifen, dass selbiger keine Rennstrecke ist. Gelänge dies, dürfte einer langen Beziehung nichts mehr im Wege stehen. Bin ich jetzt eigentlich intolerant?

Autor: Ulf Teichert

Bibliothek_am_luisenbadAm Freitag, dem 14. Februar 2014 um 18.30 Uhr, lädt die Bibliothek am Luisenbad zu einem gleichermaßen erkenntnisreichen wie humorvollen Vortrag mit dem Diplompädagogen und Bestsellerautor Andreas Winter ein: Am 14. Februar ist Valentinstag – Feiertag der Liebenden. Man sagt seinem Schatz liebe Dinge und unternimmt gemeinsam etwas Romantisches oder Verrücktes. Normal, oder? Doch für viele Paare sind Tage wie diese die Ausnahme. Streit, Frust und Missverständnisse machen Partnerschaften oft zu einer tickenden Zeitbombe statt zu einer Burg.

Andreas Winter untersuchte in seinem neuen Buch Artgerechte Partnerhaltung (Erscheinungstermin: März 2014) verborgenes zwischenmenschliches Konfliktpotential und machte dabei eine Entdeckung: Partnerschaften scheitern fast immer an denselben Gründen – an Erwartungsdruck, Projektion, Unwissenheit und Selbstwertstörungen.

Der Eintritt ist frei.

Bibliothek am Luisenbad

Travemünder Str. 2/Ecke Badstraße,13357 Berlin
Tel.: (030) 9018-45610, E-Mail: luisenbad@stb-mitte.de U8 Pankstraße, U8+9 Osloer Straße

Die Kolumne erscheint ebenfalls jeden Samstag im Berliner Abendblatt, Ausgabe Wedding.