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Kulturfestival: Ein etwas anderes Wochenende im Wedding

FLOP Bar Konzert250 Ausstellungen, Lesungen, Performances, Konzerte, Workshops und Führungen, 400 beteiligte Künstlerinnen und Künstler an 150 Orten  – da kann man leicht den Überblick verlieren. Das ganze verlängerte Wochenende vom 11. – 14. September steht im Zeichen der zweiten Ausgabe des Kulturfestivals Wedding Moabit. Wir versorgen Euch in diesem Jahr mit Infos zu den Festival-Highlights – und haben für den Wedding schon mal eine kleine Vorauswahl getroffen… Weiterlesen

“Yusuf” – ab sofort zu bewundern auf der Müllerstraße

 

Sabrina Pützers Bild "Yusuf" wurde ausgewählt

Sabrina Pützer (2. von links)

Seit ein paar Tagen sind sechzehn Plakatwände auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße aufgestellt, die unter dem Motto “Mein Wedding” verschiedene Sichtweisen von Bewohnerinnen und Bewohnern des Ortsteils zeigen. Hanna Dobslaw, Vorsitzende der StandortGemeinschaft Müllerstraße, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke sowie Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung eröffneten die Open-Air-Galerie am 11. Juni auf dem Platz vor dem Rathaus Wedding.

Sabrina Pützer, Organisatorin der DIORAMA-Veranstaltungsreihe, hat eines der Bilder gemalt, das im Original 100 x 160 cm groß ist. “Yusuf ist 5 Jahre alt und lebt seit 2 Jahren im Wedding, am Nauener Platz”, beschreibt die Künstlerin den porträtierten Jungen. “Hier kennen ihn alle, der Gemüsehändler, der Eisverkäufer und der Spätibesitzer. Yusuf ist mein Nachbar. Mittlerweile kommt er jeden Tag vorbei, nach der Kita. Spielt, verbreitet Chaos und erzählt die wildesten Geschichten von Löwen, Schlangen, Istanbul und kleinen Mäusen. In einem Mix aus deutsch, türkisch und kurdisch. Früher wollte er nie etwas bei mir essen. Seitdem es bei mir aber mal Melone gab, bleibt er nun auch immer nach dem Essen und würde am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen.”

Nun hat Yusuf die Ehre, für die nächsten paar Wochen eine Art Aushängeschild für den ganzen Wedding zu sein, zu bewundern auf der Müllerstraße…

 

 

 

Vom Ende der Unschuld: Provokation statt Langeweile

Kamine und Wein Düster, grotesk und humorvoll – die Zeichnungen der Berliner Künsterin Yin O zeigen, dass Kunst kein Einheitsbrei sein muss. Um das selbst zu sehen, muss man nicht einmal in ein Museum: Unter dem Titel „End of Sweetness“ hängen in der Bar Kamine und Wein noch bis zum 26. Juni zehn ungewöhnliche Werke der Berliner Künstlerin.

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