Kurznachrichten aus dem Wedding

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Gemüse-Shopping im “Himmelbeet”

Jeden Sonntag von 11-20 Uhr
In den Supermarkt gehen und in viel zu viel Plastik verpackte, denaturierte Lebensmittel kaufen kann jeder. Aber woher kommen diese überhaupt, wie frisch sind die Produkte noch und warum das alles so umständlich?
Wir drehen den Spieß um – bringen den Konsumenten zu Gemüse & Co.

Alles pflückfrisch & saisonal, alles bio, alles lecker und direkt aus Berlin!

Beim Sonntags-Gemüse-Shopping im himmelbeet-Garten könnt Ihr Euch selbst davon überzeugen. Kommt vorbei!
Entspannt zwischen Grün, mit unseren kühlen Bio-Getränken zwischen den Beeten, oder auf unserer Terrasse; legt die Füße auf dem Riesen-Liegestuhl hoch, oder erfrischt sie in einem kleinen Plantschbecken.
(Natürlich könnt Ihr auch an jedem anderen Tag der Woche, außer montags, im himmelbeet vorbeischauen und Euch Euer Abendessen frisch pflücken)

Quelle: himmelbeet, Ruheplatz-/Ecke Schulstraße am Leopoldplatz

 

Über das Afrikanische Viertel

Am Mittwoch, dem 17.9.2014 um 18.00 Uhr lädt die Schiller-Bibliothek im Wedding zu einem Vortrag über das Afrikanische Viertel ein.

Die Kunsthistorikerin Dr. Gerhild Komander berichtet über die Architektur und Stadtplanung des Viertels:
Das Afrikanische Viertel, gern auch “der bessere Wedding” genannt, ist populär. Die Wohnbauten erinnern an den demokratischen Aufbruch und die fortschrittliche Sozialpolitik der ersten deutschen Republik, die Straßennamen an die deutsche Kolonialgeschichte und deren Rezeption bis in die Gegenwart.
In den zwanziger Jahren ist das Afrikanische Viertel ein bevorzugter Ort der sozialdemokratischen Wohnungsbauförderung und des Neuen Bauens geworden: Bauten von Ludwig Mies van der Rohe und Bruno Taut, Paul Mebes und Paul Emmerich, Heinrich Iwan und Stephan von Zamoijski prägen das Viertel.
In den dreißiger Jahren versuchten die Nationalsozialisten, mit einer Erweiterung der Bebauung gleichzeitig die moderne Architektur in den Hintergrund zu drängen. Gelungen ist es ihnen nicht.
Viele Straßen im Afrikanischen Viertel sind nach früheren deutschen Kolonien in Afrika benannt. Sogar nach dem Ersten Weltkrieg hielt man auf diese Weise die Erinnerung an das ehemalige deutsche Kolonialreich wach. Bis heute bleibt die Namensgebung der Straßen ein Streitpunkt.
Eintritt frei.

Am Mittwoch, dem 24.9.2014, um 18.00 Uhr findet eine Stadtführung zum gleichen Thema statt: Treffpunkt: Müllerstraße Ecke Afrikanische Straße. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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