Ausgehen: Bars im Wedding

Oh Calcutta cocktailWas die Lieblingsbar angeht, hat jeder seine eigene Vorstellung. Zum Glück bedient der Wedding einen breiten Geschmack – zwischen Bier und Cocktail findet im Kiez jeder seine schummrige Nische. Ein paar Highlights für einen ruhigen Abend stellen wir euch hier vor. Nur nicht als Anleitung für bierselige Kneipentouren missverstehen …

Jatz Bar*

Die Jatz Bar in der Gottschedstraße am Nauener Platz ist unter Studenten legendär. Es sieht alles modisch heruntergekommen aus, das Schultheiss ist mit einem Euro ein echter Schnapp und die Bar prinzipiell gut besucht – X-Berg im Wedding. Frei Berliner Schnauze bekommt man hier seine günstigen Getränke vor die Nase; dass der ruppig-hippe Tonfall der Bedienung nicht jedem zusagt, ist verständlich. Trotzdem ist die Jatz Bar eine der großen Kneipeninstitutionen im Wedding – ein Anlaufpunkt besonders für das studentische Volk.
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Fos Bar*

Bierselig wird es in der Fos Bar. Die Raucherbar in der Grüntaler Straße ist bekannt für ihre 26 Sorten Gestensaft. Vom deutschen Reinheitsgebot bis zum belgischen Kirschbier werden hier Malzpuristen wie Experimentierfreudige gleichsam glücklich. Gleichzeitig bedient der Barmann auch Cocktailliebhaber und Longdrink-Wünsche. Zwischen 5 und 7 Euro ist für einen gut gemixten Cocktail dann auch nicht zu viel. Freitag und Samstag macht die Bar bereits relativ früh auf, ab 12 Uhr kann man dort einfallen.
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Offside Wedding

Seit 15 Jahren eine Institution für Whisky-, Pub- und Fußballfans – das Offside in Gesundbrunnen.

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Mehr in Gesundbrunnen:

Oh!Calcutta

Humboldthain Club

ANALOG Bar

Café Cralle*

Wieder so ein “Café”. Hinter der schnittigen Alliteration verbergen sich über dreißig Jahre aktives Frauenkneipenkollektiv. Ja, die Kneipe in der Hochstädter Straße hat feministische Wurzeln. Und ja, das macht die kleine Spelunke ziemlich cool. Wo sonst im Wedding bekommt man eine Suppenverköstigung zum sonntäglichen Gemeinschafts-“Tatort”? Das Wodka-affine Café Cralle sucht übrigens immer Veranstalter. Willst du also einen kleinen Live-Gig geben, eine Soli-Party schmeißen, Workshops anbieten oder performen, gib Nachricht an cafecralle@riseup.net.
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WG Bar*

Der Name der WG Bar leitet sich nicht von den Wohngemeinschaften ab, in denen das Klientel der Bar so lebt. Nein, die Studentenbar an der Neuen Nazarethkirche heißt eigentlich unsinnigerweise “Weine und Geflügel”! Am Tresen kann man neben Getränken immerhin ein paar Happen bestellen, darunter kleine Käse-Oliven-Appetizer und Sandwiches. Audrey Hepburn blinzelt hier von sämtlichen Wänden, abends wird es gerammelt voll und rauchig. Jatz Bar 2.0. Auch hier gilt: Wird die Bedienung mal etwas ruppiger, nicht persönlich nehmen! Halt wie in einer echten WG.
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Moritz Bar*

Noch recht frisch, aber schon über den Status eines Geheimtipps hinaus ist die Moritz Bar. Zwei Räume, ein Tresen, ein paar Stühle – fertig ist der perfekte Unterschlupf. An der Wand hängt ein Plakat der trashigsten Erotikroman-Cover, gegenüber der Bar ein Erdnussautomat. Das versprüht herbe Atmosphäre, dazu kommen immer mal wieder Liveübertragungen auf großer Leinwand und Montage, die als “Gay Wedding” zwei Gin Tonic für 4,50 Euro verheißen. Benannt ist die Moritz Bar übrigens nicht als Referenz an die naheliegende Maxstraße, sondern – wie das Bildchen hinter dem Tresen vermittelt – nach einem Hamster.
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Ufer Café*

Beim Ufer Café ist der Name gleichzeitig Programm und dann wieder nicht. Denn erstens liegt der Szenetreff wirklich am Ufer des Nordhafens, gleich am Mettmannplatz nahe der Tegeler Straße. Zweitens handelt es sich um kein Café, sondern um eine waschechte Bar. Im Sommer Biergarten, ganzjährig Currywurst sind nicht die einzigen Alleinstellungsmerkmale am Nordufer. Denn hier finden häufiger mal kleine Konzerte statt und die Jukebox sorgt für rustikalen Charme. Selbst das Café-Dilemma hat sich weitestgehend aufgehoben: Sonntag nachmittags gibt’s Kaffee und Kuchen!
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Mehr im Wedding:

Nussbreite

FLOP Bar

Freya Fuchs

 

* Texte von Kevin Grünstein, zur Verfügung gestellt von unserem Kooperationspartner QIEZ.de

6 Kommentare

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