Kategorie: Lokalgeschichte

Eine echte Weddingerin – Frau Krüger

Es gibt sie tatsächlich – Menschen, die man wirklich als Berliner bezeichnen kann. Wie Frau Krüger, die schon seit 70 Jahren im Wedding lebt. Wie die meisten Berliner ist auch sie nicht in Berlin geboren, zugezogen ist auch sie. 1945 kam sie aus Schlesien in den Soldiner Kiez und hat viel erlebt und kann viel erzählen. Es macht Spaß ihr zuzuhören, wie sie von früher spricht, ohne ihre Sätze mit „Früher, da war noch alles besser…“ anzufangen.
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Der Musensohn des Wedding: Jonny Liesegang

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Eingang Afrikanische Str. 146

Einmal den verwegenen Entschluss gefasst, des Weddings Kern und Wesen zu ergründen, begegnet man auf seiner Reise zu den historischen Quellen unweigerlich zwei Dingen. Zumindest dann, wenn man Namensherkunft, Gänse wie Mühlen und Eingemeindung schon weit hinter sich gelassen hat.

»Sehn’se, det is Berlin«

Zum einen wird man der Geschichte des roten Weddings begegnen. Es ist die Geschichte eines roten Bezirks sowie dessen aufmüpfigem Arbeitermilieus, auf das man sich auch heute noch allzu gerne beruft. Es ist eine Geschichte von den Schattenseiten einer Industrialisierung und dem politischem Widerstand der 1920er bis 1940er Jahre. Um es kurz zu halten, empfohlen sei an dieser Stelle dem Zugezogenen wie dem »inna- und außahalbschen Berlina« die Schrift zum Thema »Widerstand im Arbeiterbezirk« von Hans-Rainer Sandvoß sowie der Abschnitt Industriegeschichte »Vom Wedding in alle Welt« in: »Der Wedding. Auf dem Weg von Rot nach Bunt« von Gerhild H. M. Komander. Weiterlesen

Von Kriegszeug und Zuckerschrippen

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Autorin Alexandra Resch im Gespräch mit Hannelore Jahn (links).

Wenn Hannelore Jahn an ihre Kindheit denkt, huscht ihr ein Lächeln über die Lippen. Sie wurde 1941 geboren und ist in einer turbulenten Zeit aufgewachsen. Trotzdem hat sie viele glückliche Erinnerungen an ihre Kindheit im Soldiner Kiez. Kinder sehen die Welt eben doch mit anderen Augen.

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